Aumann: Suche nach dem Lichtblick
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Der Maschinenbauer Aumann steht vor einem schwierigen Jahr. Die Q1-Zahlen bestätigen die Geschäftsziele, die aber deutlich unter den Vorjahreswerten liegen.
Werte in diesem Artikel
Im ersten Quartal 2026 ist der Umsatz beim Maschinenbauer Aumann um über 38 Prozent auf 37,3 Mio. Euro gesunken. Das EBITDA reduzierte sich gleichzeitig um über 39 Prozent auf 4,0 Mio. Euro. Durch den nahezu analogen Rückgang von Ertrag zu Umsatz bleibt die EBITDA-Marge mit 10,8 Prozent (Q1 2025: 10,9 Prozent) stabil. Unterm Strich stehen zwar weiterhin schwarze Zahlen, das Konzernergebnis sinkt jedoch auf 2,0 Mio. Euro (Q1 2025: 3,9 Mio. Euro).
Next Automation macht Hoffnung
Im Einklang mit den Rückgängen bei Umsatz und Ertrag ist auch der Auftragseingang auf dem Rückzug. Dieser belief sich im ersten Quartal 2026 auf 34,4 Mio. Euro (Q1 2025: 51,3 Mio. Euro). Das entspricht einem Minus von knapp 33 Prozent. Besonders heftig erwischte es dabei das Segment E-mobility. Hier verminderten sich die Auftragseingänge auf 15,0 Mio. Euro (Q1 2025: 42,8 Mio. Euro). Einen Hoffnungsschimmer gibt es im Segment Next Automation: Hier stiegen die Auftragseingänge um starke 128 Prozent auf 19,4 Mio. Euro. Allerdings ist die Basis hier noch gering.
Ausblick erfordert Geduld
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Aumann weiterhin einen Umsatz von rund 160 Mio. Euro. Die EBITDA-Marge soll in einer Range zwischen 6 und 8 Prozent liegen. Der Gewinn je Aktie dürfte gemäß Analystenschätzungen rund 0,60 Euro erreichen. Damit wäre die Aktie bei Kursen von 12,65 Euro mit einem aktuellen KGV von gut 21 bewertet.
Fazit
Das Segment Next Automation, das bereits erste Aufträge aus der Luftfahrtindustrie gewinnen konnte, ist ein Hoffnungsträger – steckt aber noch in den Kinderschuhen. Für eine Neubewertung des Geschäfts von Aumann ist es daher wohl noch zu früh. Das KGV von über 21 ist für eine Übergangszeit durchaus passabel, wenn sich aber auf absehbare Zeit kein Wachstum einstellt, ist es ein Muster ohne Wert. Die Aktie von Aumann hält sich selbst nach schwachen Zahlen immer recht wacker. Impulse für steigende Kurse sind jedoch rar, so dass der Test der Unterstützungsmarke bei 12,30 Euro noch einmal relevant werden könnte.
Sehr überzeugend ist hingegen die JDC Group in das Jahr 2026 gestartet, womit die ehrgeizigen Ziele für das Geschäftsjahr untermauert wurden: zum Artikel
Hohe Erwartungen an das laufende Jahr gibt es auch bei Gesco. Nachdem der Gewinn 2025 verdoppelt werden konnte, soll er auch 2026 deutlich steigen, was die niedrig bewertete Aktie beflügeln könnte: zum Artikel
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Erstellung am 12.05.26 um 13:16 Uhr.
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