finanzen.net
19.08.2019 15:52
Bewerten
(0)

Agentur S&P senkt Bonitätsausblick für Autozulieferer Schaeffler

Ausblick stabil: Agentur S&P senkt Bonitätsausblick für Autozulieferer Schaeffler | Nachricht | finanzen.net
Ausblick stabil
Dem Autozulieferer Schaeffler droht der Verlust einer seiner für die Refinanzierung wichtigen "Investment-Grade"- Bonitätsnoten.
Die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) senkte am Montag den Ausblick für die bestehende Note "BBB-", die gerade noch in dem für vorsichtige Investoren geeigneten "Investment-Grade"-Bereich liegt. Der Ausblick bei Moody's und Fitch, die Schaeffler ebenfalls knapp über "Ramsch"-Niveau bewerten, ist hingegen unverändert stabil.

S&P verwies zur Begründung für den schwächeren Ausblick darauf, dass Schaeffler Ende Juli seine Geschäftserwartungen für das laufende Jahr gesenkt hatte. Wegen der rückläufigen Automobilproduktion weltweit rechnet der Konzern nur noch mit einer Umsatzrendite (Ebit-Marge) von sieben bis acht Prozent statt zuvor acht bis neun Prozent.

Konkrete Folgen für die Kreditaufnahme erwartet Schaeffler in nächster Zeit nicht, wie Finanzvorstand Dietmar Heinrich zu Reuters sagte. "Die Refinanzierung ist seit März in trockenen Tüchern." Erst in zwei Jahren stehe die nächste Anleihe zur Refinanzierung an.

Der Finanzvorstand sieht die Bonitätsbewertung als Rückhalt für das laufende Sparprogramm, zu dem auch ein Stellenabbau gehört. "Für uns ist das ein Ansporn, die ergriffenen Maßnahmen zur Kostensenkung weiter zu verstärken", sagte Heinrich. Schaeffler begegnet der Auftragsflaute mit punktuellen Werksferien und plant nach Angaben eines Sprechers neuerdings auch an einem Standort Kurzarbeit.

München (Reuters)

Bildquellen: mf, Schaeffler Group
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

Dow letztlich leichter -- DAX schließt im Minus -- Facebook wehrt sich gegen Kritik an Libra -- Wirecard zieht es nach China -- CompuGroup, GM, Covestro, Ölsektor, Hannover Rück, Airlines im Fokus

Ford und VW wollen offenbar E-Auto-Kooperation ausweiten. DSM erwägt wohl Gebot für DuPont-Ernährungssparte. Anschläge könnten Börsenpläne für Saudi Aramco angeblich bremsen. Apple und EU-Kommission streiten vor Gericht um Milliardenbetrag. ams senkt Mindesannahmeschwelle für OSRAM-Kauf. Ölpreise nach Drohnenangriff stärker - Trump droht mit Vergeltung.

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2019?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Ballard Power Inc.A0RENB
CommerzbankCBK100
NEL ASAA0B733
BASFBASF11
EVOTEC SE566480
Apple Inc.865985
Shell (Royal Dutch Shell) (A)A0D94M
Infineon AG623100
Microsoft Corp.870747
Amazon906866
BayerBAY001
Lufthansa AG823212