Scout24-Aktie springt an: Mehr Tempo, mehr Profit bis 2028

Scout24 strebt für die nächsten Jahre ein stärkeres Wachstum als bisher an und will seine Profitabilität bis 2028 erhöhen.
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Der Betreiber des Online-Marktplatzes Immoscout24 setzt dabei auf eine stärkere Automatisierung, auch durch den erhöhten Einsatz von Künstlicher Intelligenz, wie er im Rahmen seines Kapitalmarkttages mitteilte.
Für die Jahre 2027 und 2028 strebt der DAX-Konzern nun ein jährliches Umsatzwachstum am oberen Ende der bisherigen Spanne an. Die Bandbreite, die Scout24 beim Kapitalmarkttag 2024 ausgegeben hatte, sah ein Wachstum im hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Zehnerprozentbereich vor.
Bis 2028 wird eine EBITDA-Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von rund 64 Prozent angepeilt. Für dieses Jahr hatte Scout24 eine EBITDA-Marge von bis zu 61 Prozent bzw. bis zu 64 Prozent auf organischer Basis in Aussicht gestellt. 2025 lag die Rendite bei 62,5 Prozent.
"Unterstützt durch die starke Dynamik unseres Geschäfts und zusätzliche Hebel zur Monetarisierung durch KI sehen wir erhebliches Potenzial für Wachstum, Margenausweitung und steigende Cash-Generierung in den kommenden Jahren", sagte Finanzvorstand Martin Mildner. Gleichzeitig bleibe man der langfristigen Wertschaffung für die Aktionäre verpflichtet. Zur Kapitalallokation gehörten auch Dividenden, Aktienrückkäufe und selektive M&A-Transaktionen.
Scout24 ziehen an - Händler lobt neue Ziele
Das versprochene vorzeitige Übertreffen von Unternehmenszielen hat Scout24 am Dienstagnachmittag beflügelt. Die Scout24-Aktie gewinnt im XETRA-Handel zeitweise 3,68 Prozent auf 73,30 Euro. Damit führte der Internetportal-Betreiber die Gewinnerliste im DAX an. Das Minus seit Jahresbeginn dämmten die Titel auf knapp 15 Prozent ein.
Scout24 kündigte auf seinem diesjährigen Kapitalmarkttag an, die vor zwei Jahren vorgestellten Wachstumsziele allesamt vorzeitig übertreffen zu wollen - auch dank neuer Produkte und Künstlicher Intelligenz. Im Rahmen des neuen Finanz- und Wachstumsplans für die kommenden zwei Jahre soll die operative Ergebnismarge (Ebitda) aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit bis 2028 auf rund 64 Prozent steigen. Das angestrebte jährliche Umsatzplus soll am oberen Ende des bisher angepeilten, hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Zehnerprozentbereichs liegen.
Ein Börsenhändler sprach von insgesamt positiven Nachrichten. Die für 2028 angepeilte Ebitda-Marge liege über der Konsensschätzung.
DOW JONES/dpa-AFX
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Bildquellen: Scout24
