06.09.2021 15:54

Volkswagen-Chef Diess sieht gravierenden Wandel durch Robotaxis - Neuer City-Stromer "ID.LIFE"

Autonomes Fahren: Volkswagen-Chef Diess sieht gravierenden Wandel durch Robotaxis - Neuer City-Stromer "ID.LIFE" | Nachricht | finanzen.net
Autonomes Fahren
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Die Automobilindustrie wird sich nach Ansicht von Volkswagen-Chef Herbert Diess durch softwarebasierte Mobilitätsdienste und selbstfahrende Autos grundlegend wandeln.
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"Autonomes Fahren wird unsere Industrie wie nichts anderes zuvor verändern", sagte Diess am Sonntagabend bei einer Veranstaltung im Vorfeld der Automobilmesse IAA Mobility in München. Dagegen sei die gerade angelaufene Umstellung auf Elektromobilität vergleichsweise einfach. Der eigentliche Wendepunkt stehe erst bevor, wenn ein immer größerer Teil des Geschäfts mit Mitfahrdiensten und Robotertaxis gemacht werde. 2030 werde vermutlich noch 85 Prozent des Umsatzes mit dem herkömmlichen Verkauf von Autos, Carsharing und Mietwagen gemacht. 15 Prozent stammten dann wahrscheinlich schon aus Mobilitätsdiensten. Dieser Bereich werde schneller wachsen als alle anderen.

Volkswagen hatte sich vor zwei Jahren mit dem zweitgrößten US-Autobauer Ford zusammengetan, um diese Technologie voranzutreiben. Dazu steckten die Wolfsburger insgesamt 2,6 Milliarden Dollar in die Ford-Tochter Argo. Dabei brachten die Niedersachsen ihre mit 1,6 Milliarden Dollar bewerteten eigenen Aktivitäten im autonomen Fahren sowie eine Milliarde Dollar zur Anschubfinanzierung ein.

Argo-Gründer Bryan Salesky sagte bei der Veranstaltung, Ziel sei, ein globales System für Robotaxis zu entwickeln. Derzeit testet das Unternehmen solche Fahrzeuge in sechs Städten in den USA. Seit Kurzem wird die Technik auch auf einem Gelände in der Nähe des Münchner Flughafens erprobt. Dabei wird der neuentwickelte Elektro-Bulli, der ID.Buzz, eingesetzt, der mit Sensoren, Kamerasystemen und einem Laserscanner (Lidar) von Argo ausgestattet ist, der das Umfeld des Autos in einem Radius von 400 Metern scannt. Ein Prototyp wurde auf der IAA-Veranstaltung gezeigt. Die Serienversion des ID.Buzz AD1 (Autonomous Driving) soll ab 2025 bei Mobilitätsdiensten wie Moia in Hamburg eingesetzt werden.

VW baut neuen City-Stromer "ID.LIFE" in Spanien

Volkswagen wird den neuen elektrischen Kleinstwagen der ID-Familie in Spanien bauen.

VW-Markenchef Ralf Brandstätter präsentierte den City-Stromer mit dem Namen "ID.LIFE" am Montag auf der Automesse IAA Mobility erstmals einem großen Publikum. Mit dem rein batteriegetriebenen Fahrzeug in der Größe eines VW Polo wollen die Wolfsburger jüngere Käufer ködern, planen damit aber auch den Einstieg in eine erschwingliche Massenelektromobilität. Ein Sprecher sagte, der Wagen, der auf dem von Volkswagen entwickelten Elektrobaukasten basiert, solle von der spanischen VW-Tochter Seat gebaut werden. Als Produktionsstandort hatte sich zeitweise auch die tschechischen VW-Tochter Skoda Hoffnungen gemacht.

Das E-Auto soll 2025 auf den Markt kommen und um die 20.000 Euro kosten. Von der Seat-Tochter Cupra und von Skoda soll es je eine Version des kleinen Stromers geben. VW erwägt außerdem, ein noch kleineres E-Auto unterhalb des ID.LIFE auf den Markt zu bringen. Details wurden noch nicht genannt. Damit fächert Volkswagen seine ID-Familie weiter auf. Bisher ist der kompakte ID.3 und der Elektro-SUV ID.4 auf dem Markt, die beide in Zwickau gebaut werden. Demnächst folgt der ID.5, eine Mischung aus Stadtgeländewagen und Limousine. Der vollelektrische ID.Buzz soll von 2022 an in Hannover vom Band rollen. 2023 folgt nach bisherigen Plänen der größere ID.6 (Aero B), der als Kombi und Limousine mit einer Reichweite von bis zu 700 Kilometern geplant ist.

München (Reuters)

Bildquellen: Chesnot/Getty Images

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