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15.03.2019 06:44
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Bank of Japan pessimistischer - Geldpolitik unverändert

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Von Megumi Fujikawa

TOKIO (Dow Jones)--Die Bank of Japan (BoJ) hat am Freitag ein trüberes Bild der Wirtschaft gezeichnet und ihre ultralockere Geldpolitik unverändert beibehalten. Japans Exporte und Produktion hätten einige Schwächen gezeigt, teilte die Notenbank mit, die im Januar noch von einem "anziehenden Trend" gesprochen hatte. Auch die Einschätzung, dass die Volkswirtschaften in Übersee insgesamt solide wachsen, passte die BoJ an und erklärte, es seien einige Abschwächungen zu beobachten gewesen.

Nachdem andere großen Notenbanken wie die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank kürzlich eine taubenhaftere Haltung eingenommen hatten, entschied der Rat der BoJ, den Leitzins bei minus 0,1 Prozent und die Zielrendite der zehnjährigen Staatsanleihen bei etwa Null zu belassen.

Anders als die Fed hat die BoJ nie offiziell damit begonnen, die Politik zu straffen, als die Weltwirtschaft in den vergangenen Jahren relativ gesund war. Nun, da es in China und anderenorts erste Anzeichen für Schwierigkeiten gibt, ist eine Straffung der japanischen Geldpolitik in noch weitere Ferne gerückt.

Die japanischen realen Exporte sanken im Januar um 5,3 Prozent gegenüber dem Vormonat, wobei die Ausfuhren nach China um 7,7 Prozent zurückgingen, wie die Daten der Notenbank zeigen. Die Industrieproduktion in Japan verzeichnete im Januar den größten Rückgang gegenüber dem Vormonat in einem Jahr.

Die japanische Notenbank blieb bei ihrer allgemeinen Einschätzung, dass die japanische Wirtschaft "moderat expandiert", fügte aber einen Satz über die Schwäche bei Exporten und Produktion hinzu.

"Angesichts des begrenzten politischen Spielraums der BoJ erwarten wir nicht, dass die Zentralbank kurzfristig Big-Bang-Maßnahmen wie Zinssenkungen oder eine explizite Erhöhung ihrer Anlageziele vornimmt, insbesondere wenn der Yen stabil ist", sagte Izumi Devalier, Ökonom bei Bank of America Merrill Lynch.

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