BASF-Chef sieht Preisverfall und Volumenrückgang gestoppt

19.04.24 11:26 Uhr

BASF-Vorstandschef Martin Brudermüller sieht Anzeichen für ein Ende der schwachen Nachfrage für die Chemiebranche.

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"Wir sehen eine Bodenbildung", sagte Brudermüller in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung. Von einer richtigen Wende wollte er jedoch nicht sprechen. "Der Preisverfall und der Volumenrückgang bei den Verkäufen sind gestoppt", sagte er. "Wir sind erst einmal froh, dass es nicht weiter bergab geht."

Vor wenigen Tagen hatte auch der Essener Spezialchemiekonzern Evonik davon berichtet, dass der Absatz nach sieben Quartalen mit rückläufigen Volumina erstmals wieder gestiegen sei.

Der Ukraine-Krieg mit den extremen Preisausschlägen beim Gas hat vor allem die deutsche Chemieindustrie in eine massive Krise gestürzt. Im vergangenen Jahr brach auch die Nachfrage ein. BASF verzeichnete einen Einbruch der Gewinne.

Der Konzern baut vor allem in Ludwigshafen Stellen ab und nimmt Anlagen aus dem Betrieb, weil hierzulande Verluste geschrieben werden. Bis Ende 2026 sollen die Kosten konzernweit um 2,1 Milliarden Euro sinken. "Künftig wird Ludwigshafen weniger ein globaler Exportstandort sein, sondern vorrangig Europa bedienen", sagte Brudermüller in dem Interview. Der 62-Jährige übergibt nach der Hauptversammlung in der nächsten Woche den Staffelstab als Konzernchef an Markus Kamieth.

FRANKFURT (Dow Jones)

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