28.09.2021 06:14
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BASF: Glänzende Aussichten in China

Marc O. Schmidt-Kolumne: BASF: Glänzende Aussichten in China | Nachricht | finanzen.net
Marc O. Schmidt-Kolumne
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Der Chemiekonzern BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) konnte in jüngerer Zeit mit anhaltend positiven Nachrichten aufwarten. Nachdem der DAX-Konzern zuletzt im Juli dank der starken Erholung der Weltwirtschaft und gestiegener Rohstoffpreise für das zweite Quartal Sprünge beim Umsatz und beim Betriebsgewinn vermelden konnte, gab es zum Wochenauftakt positive Nachrichten zum China-Geschäft.

Großes Wachstumspotenzial

In der Volksrepublik rechnet BASF weiterhin mit großem Wachstumspotenzial, das auch auf den neuen, noch im Bau befindlichen südchinesischen Produktionsstandort des Konzerns durchschlagen dürfte. BASF erwartet, dass alleine hier bis zum Jahr 2030 etwa 4 bis 5 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr generiert werden könnten, wie der Vorstandschef Martin Brudermüller am Montag auf einer Investorenkonferenz am Firmensitz in Ludwigshafen verkündete.

Der Prognose nach dürfte der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bis 2030 bei 1,0 bis 1,2 Mrd. Euro jährlich liegen. Geplant ist, in den neuen Standort 8 bis 10 Mrd. Euro zu investieren.

In China eröffnet sich für BASF weiteres, großes Wachstumspotenzial. Der Konzern rechnet alleine am neuen Produktionsstandort in der südchinesischen Stadt Zhanjiang bis zum Jahr 2030 mit einem jährlichen Umsatzbeitrag von 4 bis 5 Mrd. Euro. (Bildquelle: Pressefoto BASF SE)

Aufstieg zur drittgrößten BASF-Produktionsstätte geplant

Die Weichen für den neuen Produktionsstandort wurden bereits Anfang 2019 gestellt, als BASF und der Vize-Gouverneur der Provinz Guangdong, Lin Shaochun, eine Rahmenvereinbarung für den Verbundstandort im südchinesischen Guangdong unterzeichneten. Geplant ist, dass der neue Standort in der Stadt Zhanjiang zur weltweit drittgrößten BASF-Produktionsstätte nach Ludwigshafen und dem belgischen Antwerpen aufsteigen wird.

Der neue Produktionsstandort ist der zweite große BASF-Verbundstandort in China. Im Gegensatz zu dem Standort im ostchinesischen Nanjing, den BASF gemeinsam mit dem chinesischen Chemiekonzern Sinopec leitet, gehören die Anlagen in Zhanjiang alleine BASF.

Wachstumstreiber China

Für BASF-Chef Brudermüller ist China von herausragender Bedeutung und dürfte nach seiner Einschätzung der größte Wachstumstreiber für die globale Chemieproduktion werden. Dem CEU zufolge werden bis zum Jahr 2030 rund zwei Drittel des weltweiten Wachstums aus der Region China kommen.

Der immer stärkere Fokus auf China dürfte sich für BASF mittel- und langfristig auszahlen, was auch der Aktie weiteren Kursauftrieb bescheren könnte. Die Papiere brachen im März 2020 im Zuge des Corona-Börsen-Crashs auf 37 Euro ein, woraufhin bis zum April dieses Jahres ein steiler Anstieg auf 72,90 Euro folgte.

Hier liegen die nächsten Kursziele

Nach einem Rücksetzer bis Mitte September auf 60 Euro konnte der Kurs unterdessen wieder auf zeitweise rund 64 Euro zulegen. Setzt sich die jüngste Erholung fort, könnte hier in Kürze die 200-Tage-Linie (67,50 Euro) in Angriff genommen werden.

Gelingt der Ausbruch nach oben, stellt sich das nächste Etappenziel auf das bisherige 2021er-Jahreshoch vom April bei 72,90 Euro. Oberhalb wäre das nächste große Kursziel dann das 2018er-Allzeithoch bei 98,80 Euro.

Analysten sehen kräftiges Gewinnpotenzial

Auch die Analysten sehen bei der BASF-Aktie derzeit mehrheitlich deutliches Gewinnpotenzial. Die Schweizer Bank UBS beispielsweise rät zum Kauf und sieht das nächste Kursziel bei 70 Euro. Noch zuversichtlicher ist zum Beispiel Bernstein Research. Hier wurde zuletzt eine Kaufempfehlung mit dem Kursziel 112 Euro bekanntgegeben.

Anleger, die auf eine Fortsetzung der jüngsten Aufholbewegung bei der BASF-Aktie setzen möchten, können mit einem Long-Zertifikat (WKN: MA3GUL / ISIN: DE000MA3GUL9) gehebelt von Kursgewinnen profitieren.

Bildquelle: Pressefoto BASF SE

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