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13.02.2020 14:04

BdB: EZB soll Sonderlasten für Banken so stark wie möglich mindern

Von Hans Bentzien

FRANKFURT (Dow Jones)--Deutschlands Privatbanken haben die Europäische Zentralbank (EZB) aufgefordert, die "Sonderlasten" durch den negativen Einlagenzins weiter zu verringern. "Wir wünschen uns von der EZB, diese Sonderlasten, das heißt Negativzinsen für Banken und für unsere Kunden, so stark wie möglich zu reduzieren", sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands deutscher Banken (BdB), Christian Ossig in einem über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreiteten Film.

Deutsche Banken zahlten nach wie vor jährlich fast 2 Milliarden Euro an die EZB, fügte er unter Verweis auf den negativen Einlagensatz der EZB hinzu. Im vergangenen Jahr hatte die EZB Überschusseinlagen von Banken teilweise von diesem Zins freigestellt. Seither wirbt der BdB dafür, den Freistellungsbetrag zu erhöhen. Die EZB selbst hat diese Maßnahme mehrfach als ein Beispiel dafür genannt, wie Nebenwirkungen des negativen Zinses vermindert werden können.

Laut Ossig begrüßt der BdB dass die EZB ihre geldpolitische Strategie und die Negativzinsen überprüfen will. "Das ist auch dringend notwendig, weil Risiken und Nebenwirkungen immer deutlicher werden - sie stellen auf der einen Seite die Effizienz der Geldpolitik infrage und treffen Banken und Kunden gleichermaßen", sagte er.

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/mgo

(END) Dow Jones Newswires

February 13, 2020 08:05 ET (13:05 GMT)

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