Börse Aktuell - Zinswende steht auf der Kippe

11.06.24 10:34 Uhr

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Die erhoffte, herbeigesehnte und eingepreiste Zinswende steht auf der Kippe. Zwei wichtige Konjunkturdaten am Mittwoch könnten den Wunsch der Anleger erst einmal zu Grabe tragen.

Die Angst vor dem Mittwoch

Die Handelswoche hat schon schlecht für die Anleger begonnen. Der Ausgang der Europawahl sorgte für allgemeine Verunsicherung. Und dies könnte noch nicht der Tiefpunkt gewesen sein. Am Mittwoch werden in den USA sowohl die Inflationsdaten als auch der Fed-Zinsentscheid veröffentlicht. Und das Enttäuschungspotenzial ist nicht unerheblich. Vor allem die Notenbanken dies- und jenseits des Atlantiks könnten der durch Hoffnungen auf Zinssenkungen getriebenen Hausse einen weiteren und vor allem dicken Strich durch die Rechnung machen. Vor Monaten wurden die Federal Reserve und die Europäische Zentralbank an den Aktienmärkten noch als Heilsbringer gefeiert. Die Zinswende, die von den Marktteilnehmern groß gefeiert wurde, könnte nun ins Wasser fallen. In der Eurozone wurde zwar erstmalig an der Zinsschraube gedreht, weitere Zinsschritte sind vorerst wohl nicht zu erwarten. Und in den Vereinigten Staaten besteht sogar die Gefahr, dass die Zinswende ganz ausbleibt. Die Börsianer hofften unlängst zuerst auf sechs, dann auf drei und nun auf zwei Leitzinssenkungen. Im Augenblick gehen die Anleger von einem Zinsschritt im November aus. Aber auch diese hängt an einem sehr dünnen Faden, vor allem dann, wenn die weiteren Inflationsdaten erneut enttäuschen sollten.

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Christian Henke ist Senior Market Analyst beim Onlinebroker IG Europe GmbH für Deutschland und Österreich und seit mehr als 20 Jahren im Finanzsektor tätig. Er ist seit 2001 Mitglied in der Vereinigung Technischer Analysten Deutschlands (VTAD) und hat den Abschluss zum Certified Financial Technician (CFTe). Seine Schwerpunkte sind die Konstruktion von Handelssystem und die Point & Figure-Charts.




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