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06.02.2013 13:56
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Börsen in Europa am Mittag: Indices entscheiden sich für den Rückwärtsgang

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Paris (www.aktiencheck.de) - Die wichtigsten europäischen Indices haben sich im Mittwochhandel bis zur Mittagszeit für den Rückwärtsgang entschieden. Der Dow Jones EURO STOXX 50 fällt derzeit um 0,95 Prozent auf 2.625,96 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechtert sich um 0,36 Prozent auf 2.607,30 Zähler. Die europäischen Länderbörsen notieren mehrheitlich im negativen Bereich.

Der Wirtschaftsklimaindikator der Eurozone für das erste Quartal ist auf 95,1 gestiegen von noch 81,7 im vierten Quartal. Ein Jahr zuvor hatte der Wirtschaftsklimaindex bei 84,8 gestanden. Der Index für die aktuelle Lage notiert bei 95,1 nach noch 97,9 im Vorquartal. Im Vergleichsquartal des Vorjahres hatte der Indikator noch bei 109,1 notiert. Der Indikator für die Erwartungen legt auf 95,1 zu, verglichen mit 72,1 im vierten Quartal 2012. Im entsprechenden Quartal vor einem Jahr lag der Indikator noch bei 70,5.

Die Wall Street dürfte heute mit roten Vorzeichen in den Handel starten. So verliert der Dow Jones Future derzeit 0,19 Prozent an Wert. Der NASDAQ-Future verschlechtert sich um 0,32 Prozent, während es für den S&P-Future um 0,18 Prozent nach unten geht. Aus den USA werden heute die wöchentlichen Hypothekenanträge gemeldet.

Im Blickfeld der Investoren befindet sich im heutigen Handel vor allem auch die Aktie des Windanlagenherstellers Vestas Wind Systems , die sich um 7,1 Prozent verteuert. Das Unternehmen konnte im vierten Quartal einen Umsatzanstieg ausweisen. Im Gesamtjahr hat sich der Verlust allerdings vervielfacht.

Im französischen Leitindex CAC 40 geht es für die Anteilsscheine von ArcelorMittal auch im Mittagshandel als bester Wert um 2,7 Prozent nach oben. Der größte Stahlkonzern der Welt musste vor dem Hintergrund von hohen Abschreibungen sowie Überkapazitäten und schwachen Preisen im vierten Quartal einen Verlust von rund 4 Mrd. US-Dollar ausweisen. Damit ergab sich auch auf Gesamtjahressicht ein deutlicher Verlust. Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich das Management derweil vorsichtig optimistisch. Die rote Laterne wird derweil von Société Générale mit einem Abschlag von 3,5 Prozent getragen.

In der Schweiz verbilligen sich Syngenta als Schlusslicht im SMI um 2,3 Prozent. Der Agrochemiekonzern verbesserte seine Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7 Prozent. Zu konstanten Wechselkursen lag das Plus sogar bei 10 Prozent. Der Reingewinn konnte unterdessen überproportional gesteigert werden. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich gleichzeitig Holcim mit einem Wertzuwachs von 1,4 Prozent wieder.

In Schweden fahren die Anteilsscheine von Volvo (Volvo AB (B)) um 5 Prozent vor. Der Lkw-Hersteller musste im abgelaufenen Quartal einen Gewinneinbruch verkraften.

Bereits gestern meldete sich auch der italienische Energieversorger Enel mit Zahlen zu Wort. So musste man aufgrund der Rezession in Südeuropa im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinnrückgang verbuchen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) lag 2012 bei 16,7 Mrd. Euro und damit um 5,1 Prozent unter dem Vorjahreswert. Beim Umsatz ging es dagegen um 6,8 Prozent auf nun 84,9 Mrd. Euro nach oben. Die Nettoschulden konnten um 1,7 Mrd. Euro auf 42,9 Mrd. Euro reduziert werden. Der Titel verschlechtert sich um 1,2 Prozent.

Im österreichischen Leitindex ATX wird der letzte Platz zur Stunde von Lenzing mit einem Verlust von 1,5 Prozent belegt. Die Gewinnerliste wird indes von Wienerberger und Österreichische Post mit einem Plus von jeweils 2 Prozent angeführt.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.625,96 (-0,95 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.607,30 (-0,36 Prozent) FTSE 100 (London): 6.295,84 (+0,21 Prozent) CAC40 (Paris): 3.666,76 (-0,76 Prozent) MIB (Mailand): 16.537,01 (-1,05 Prozent) SMI (Zürich): 7.425,28 (+0,28 Prozent) ATX (Wien): 2.386,56 (-0,06 Prozent) (06.02.2013/ac/n/m)

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