finanzen.net
16.01.2020 13:15
Bewerten
(0)

Borrell: Europäer wollen Atomabkommen retten

BRÜSSEL/NEU-DELHI (dpa-AFX) - Die EU will das Atomabkommen mit dem Iran nach Worten ihres Außenbeauftragten Josep Borrell weiterhin retten. Das habe der Chefdiplomat der Staatengemeinschaft am Donnerstag bei einem Treffen mit Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif in Neu-Delhi betont, teilte sein Sprecher mit. Nach der jüngsten Eskalation im Nahen Osten und der Golf-Region sei das Abkommen wichtiger denn je. Borrell und Sarif hätten ein "offenes Gespräch" über die jüngsten Entwicklungen rund um den Atomdeal geführt. Beide Seiten wollten in engem Kontakt bleiben.

Das Atomabkommen soll dem Iran ein ziviles Atomprogramm ermöglichen, aber eine atomare Bewaffnung unmöglich machen. Im Gegenzug waren Wirtschaftssanktionen aufgehoben worden. Zu dem vom Iran erhofften wirtschaftlichen Aufschwung kam es jedoch nicht. US-Präsident Donald Trump ordnete dann am 8. Mai 2018 einen einseitigen Ausstieg aus dem Abkommen an und ließ den Iran wieder mit harten Wirtschaftssanktionen belegen.

Dennoch hielt sich der Iran ein weiteres Jahr an das Abkommen. Genau ein Jahr nach dem Ausstieg der USA kündigte die islamische Republik am 8. Mai 2019 aber einen Teilausstieg an. Zwei Monate später unterrichtete die Regierung in Teheran die Internationale Atomenergiebehörde IAEO in Wien, dass der Iran die vereinbarte Obergrenze für angereichertes Uran überschritten habe./wim/DP/eas

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX gibt Gewinne ab -- Nikkei schließt schwächer -- SAP schafft Margenüberraschung -- Sartorius übertrifft Erwartungen der Analysten -- TLG Immobilien, WACKER CHEMIE, zooplus, Lenzing im Fokus

TOTAL teilt Solar-und Windparkportfolio mit Bank. Airbus einigt sich mit drei Behörden über Betrugsvorwürfe. Renault ernennt wohl neuen Vorstandschef. Philips steigert Umsatz weniger als gedacht. Behörden genehmigen Fusion von Boeing und Embraer. VW-Chef für europäischen Kohleausstieg und 'Masterplan E-Mobilität'.

Umfrage

Wie wird sich der Leitzins in der Eurozone ihrer Meinung nach bis zum Jahresende 2020 entwickeln?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
NEL ASAA0B733
Ballard Power Inc.A0RENB
Daimler AG710000
Lufthansa AG823212
TeslaA1CX3T
Varta AGA0TGJ5
Deutsche Bank AG514000
Apple Inc.865985
K+S AGKSAG88
AlibabaA117ME
BASFBASF11
XiaomiA2JNY1
EVOTEC SE566480
PowerCell Sweden ABA14TK6