BVB-Aktie sackt nach schwacher Zahlenvorlage ab - Frust nach verlorenem Borussen-Duell drückt auf die Stimmung

Borussia Dortmund hat im dritten Geschäftsquartal bis Ende März einen Verlust eingefahren.
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Beim Konzernergebnis nach Steuern wurde auf Basis vorläufiger Zahlen ein Minus von 12,8 Millionen Euro verbucht - nach einem Gewinn von 5,2 Millionen Euro ein Jahr zuvor, wie der Fußballbundesligist am Montag in Dortmund mitteilte. Der Konzernumsatz fiel um 16,1 Prozent auf 124,9 Millionen Euro. Beim operative Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wurde ein Rückgang von 29,6 auf 12,4 Millionen Euro verzeichnet. Die Aktie des im SDAX gelisteten Unternehmens gab zuletzt um 1,3 Prozent nach.
Das Ergebnis aus Transfergeschäften sank deutlich von 12,6 auf 0,2 Millionen. Der Personalaufwand verringerte sich von 81 auf 68,3 Millionen Euro.
Die vollständigen Zahlen für das dritte Geschäftsquartal will Borussia Dortmund am 15. Mai veröffentlichen.
Frust nach Pleite - Kobel fordert Einsatz bis zum Schluss
"Wir alle haben einen Vertrag für die ganze Saison unterschrieben und nicht nur für 31 Spiele und müssen auch angesichts dessen performen", befand Kobel, der seine Mannschaft mehrfach vor einem früheren Gegentreffer bewahrt hatte, nach dem 0:1 bei Borussia Mönchengladbach.
"Es hat sich nicht gut angefühlt auf dem Platz. Es ist super frustrierend und du gehst angepisst nach Hause", sagte der Schlussmann der Dortmunder. Sein Trainer wies mangelnden Einsatz oder fehlende Einstellung im Saisonendspurt indes entschieden zurück. "Wir haben niemanden unterschätzt und uns das auch nicht leicht ausgemalt, im Gegenteil. Wir wussten, was uns erwartet", sagte Niko Kovac und sprach aber von einer "verdienten Niederlage".
"Es war heute einfach nicht gut", befand der Coach trocken. "Der Gegner war heute sehr viel griffiger. Sie waren mit ihren Leuten wirklich schärfer", sagte er in Richtung der Gladbacher, die sich mit dem Sieg den Verbleib in der Fußball-Bundesliga sicherten. Für den BVB, der die Champions-League-Qualifikation sicher und mit fünf Zählern Vorsprung auf den Tabellendritten RB Leipzig auch gute Chancen auf die Vizemeisterschaft hat, war es die dritte Pleite in den vergangenen vier Partien.
Kovac blickte trotz des Dämpfers nach vorn. "Jedes Bundesliga-Spiel ist anders. Heute haben wir kein Gutes gezeigt und ich hoffe, dass wir im nächsten sehr viel besser sind als heute", sagte er mit Blick auf die kommende Partie gegen derzeit stark kriselnde Frankfurter am kommenden Freitag (20.30 Uhr/Sky). Möglicherweise kann der BVB dann vor heimischen Fans die Vizemeisterschaft feiern und den Frust aus Gladbach vergessen machen.
Zeitweise verliert die BVB-Aktie im XETRA-Handel um 3,91 Prozent auf 3,07 Euro.
/jgl/DP/zb
MÖNCHENGLADBACH (dpa-AFX)
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