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14.01.2020 11:57
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Britische Regierung lotet Hilfen für Regional-Airline Flybe aus

London (Reuters) - Die britische Regierung prüft Hilfen und Steuererleichterungen für die angeschlagene Regional-Fluggesellschaft Flybe.

"Wir arbeiten sehr hart daran, zu tun, was wir können", sagte Premierminister Boris Johnson am Dienstag der BBC. "Es ist nicht Sache der Regierung, einzugreifen und Unternehmen zu retten, die einfach in Schwierigkeiten geraten." Aber Johnson betonte, dass man zweifellos sehe, wie wichtig Flybe sei für eine gute Verkehrsanbindung in ganz Großbritannien. Medienberichten zufolge wollte Finanzminister Sajid Javid noch im Laufe des Tages mit Vertretern des Verkehrsministerium beraten.

Das Treffen könnte laut TV-Sender Sky News dazu führen, dass Fluggastgebühren auf Inlandsflügen allgemein gesenkt werden und dass Flybe eine Zahlung von mehr als 100 Millionen Pfund (rund 117 Millionen Euro) um drei Jahre aufschieben könnte. Demnach müssten die Flybe-Eigner als Bedingung für einen Deal mehrere zehn Millionen Pfund neues Eigenkapital investieren.

Spekulationen um finanzielle Schwäche der Airline hatte Johnsons neue Regierung unter Druck gesetzt. Seine konservative Partei hatte bei der Wahl im Dezember viele Stimmen in Regionen bekommen, die Flybe außerhalb Londons anfliegt. Die Tories hatten versprochen, die Verkehrsanbindung von Gebieten außerhalb der Hauptstadt zu verbessern. Flybe befördert jährlich rund acht Millionen Passagiere und bedient 71 Flughäfen in Großbritannien und auf dem Kontinent. Die Airline aus dem südwestenglischen Exeter mit rund 2000 Beschäftigten betreibt 68 Flugzeuge. Das Unternehmen musste bereits im vergangenen Jahren von einem Konsortium unter Beteilung des Rivalen Virgin Atlantic gerettet werden.

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