finanzen.net
17.12.2018 12:04
Bewerten
(0)

Bundesbank: Deutsche Wirtschaft dürfte wieder wachsen

DRUCKEN

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft dürfte nach Einschätzung der Bundesbank zum Jahresende hin wieder gewachsen sein. "Nach dem deutlichen Dämpfer im Sommer dürfte die deutsche Wirtschaft im Jahresschlussquartal 2018 wieder merklich expandieren", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Zwar sei die konjunkturelle Grundtendenz gegenwärtig nur verhalten. Allerdings dürfte die Autoproduktion, die im Sommer wegen Schwierigkeiten mit einem neuen Emissionsmessverfahren (WLTP) noch stark gesunken war, nach und nach wieder hochgefahren werden.

Die deutsche Wirtschaft war im dritten Quartal von Juli bis September um 0,2 Prozent geschrumpft. Fachleute führten dies vor allem auf Probleme im Automobilsektor wegen des neuen Zulassungsverfahrens WLTP zurück. Die Bundesbank geht zwar von einer Normalisierung aus, diese vollziehe sich möglicherweise aber langsamer als anfänglich angenommen.

Die Bundesbank verweist auf schwache Auftragseingänge aus dem Inland und verminderte Zulassungen von Fahrzeugen. Beides könnte ein Indiz für Kaufzurückhaltung auf Seiten der Verbraucher sein. "Hier könnte die Debatte um Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in besonders schadstoffbelasteten Städten eine Rolle spielen."

Demgegenüber setze sich der Boom in der Bauwirtschaft fort. "Auch die Arbeitsmarkt- und Einkommensperspektiven der Arbeitnehmer sind weiterhin ausgezeichnet." Die Stimmung der Unternehmen habe sich demgegenüber eingetrübt. "Insgesamt dürfte die deutsche Wirtschaft im laufenden Vierteljahr trotz gewisser Aufholeffekte in der Automobilbranche nicht stärker als im Mittel des ersten Halbjahres wachsen", erwartet die Bundesbank./bgf/fba

Mehr Rendite mit nachhaltigen Investments

Nachhaltige Investments sind nicht nur gut fürs Gewissen, sie bieten langfristig auch mehr Rendite als klassische Geldanlagen. Worauf Sie bei der Auswahl solcher Anlageprodukte achten sollten, erläutern zwei Investment-Profis im heutigen Online-Seminar. Um 18 Uhr geht's los!
Jetzt Platz sichern!
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX zurückhaltend -- Unterhaus stimmt gegen Brexit-Abkommen -- Goldman Sachs verdient kräftig -- Home24 verfehlt 2018 reduziertes Umsatzziel -- BoA, Deutsche Bank, Commerzbank, GEA im Fokus

Ford verfehlt Erwartungen. EuGH kippt Fusionsverbot für UPS und TNT. Tesla S fliegt wieder von der Elektro-Förderliste. Finanzchef des Facebook-Rivalen Snap nimmt seinen Hut. UBS warnt nach Brexit-Schlappe vor Investitionen in Großbritannien. Samsung tritt Login-Allianz Verimi bei. Reckitt Benckiser sucht neuen Chef - CEO Kapoor geht 2019 in Rente.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Abschlüsse der DAX-Chefs
Diese Studiengänge haben die DAX-Chefs absolviert
Die Performance der DAX 30-Werte in 2018.
Welche Aktie macht das Rennen?
Das sind die reichsten Länder Welt 2018
USA nicht mal in den Top 10
Die Performance der Rohstoffe in in 2018.
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Wie viele Zinserhöhungen der US-Notenbank erwarten Sie 2019?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Aurora Cannabis IncA12GS7
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Amazon906866
SteinhoffA14XB9
CommerzbankCBK100
Apple Inc.865985
Wirecard AG747206
Deutsche Post AG555200
BASFBASF11
EVOTEC AG566480
Deutsche Telekom AG555750
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
BayerBAY001
Allianz840400