06.07.2022 18:12

Bundesbank sieht europäisches Zahlungssystem-Projekt noch nicht vor dem Aus

Folgen
Werbung

Frankfurt (Reuters) - Die Bundesbank hält das europäische Zahlungssystem-Projekt EPI trotz der Absage wichtiger deutscher Institute noch nicht für gescheitert.

Das Projekt sei noch nicht Geschichte, auch wenn es eine schwierige Geburt sei, sagte Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz am Mittwoch in Frankfurt. "Aber das ist in Europa häufig der Fall", fügte er hinzu. Das Projekt European Payments Initiative (EPI) soll Europa unabhängiger von ausländischen Zahlungsdienstleistern machen. Doch in Deutschland haben wichtige Geldhäuser, wie unter anderem die genossenschaftliche Finanzgruppe und ihr Spitzeninstitut DZ Bank sowie die Commerzbank, dem Projekt den Rücken gekehrt.

Dutzende europäische Institute hatten sich zunächst dem EPI-Vorstoß angeschlossen. Im vergangenen November hatten sich sieben EU-Länder, darunter Deutschland und Frankreich, hinter die Initiative gestellt. Denn bei Kreditkarten sind die US-Konzerne Mastercard und Visa in der EU dominierend. Und auch bei digitalen Zahlungen ist der Markt stark geprägt von US-Anbietern wie Paypal. Im Dezember hatten allerdings mehrer Banken beim EPI-Projekt auf die Bremse getreten.

"Nach meiner Einschätzung ist das ganze eben noch nicht Geschichte weil man weiter am Ende an dieser Initiative arbeitet," sagte Balz. Er hoffe sehr, dass schließlich wesentliche Teile der europäischen Kreditwirtschaft zusammenfinden werden und eine solche Initiative an den Start bringen. "Vom Zeithorizont her müsste das sicherlich noch im Laufe diesen Jahres, also des Jahres '22, geschehen", sagte Balz. Wenn das zustande kommen sollte gehe er davon aus, dass wesentliche Teile der deutschen Kreditwirtschaft an einer solchen Initiative auch beteiligt sein werden.

Ausgewählte Hebelprodukte auf Commerzbank
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Commerzbank
Long
Short
Hebel wählen:
5x
10x
Name
Hebel
KO
Emittent

Nachrichten zu Commerzbank

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Commerzbank

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
10.08.2022Commerzbank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
05.08.2022Commerzbank Sector PerformRBC Capital Markets
04.08.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
04.08.2022Commerzbank Equal WeightBarclays Capital
03.08.2022Commerzbank NeutralJP Morgan Chase & Co.
04.08.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
03.08.2022Commerzbank BuyUBS AG
21.07.2022Commerzbank BuyUBS AG
18.07.2022Commerzbank BuyDeutsche Bank AG
30.06.2022Commerzbank OverweightMorgan Stanley
10.08.2022Commerzbank NeutralGoldman Sachs Group Inc.
05.08.2022Commerzbank Sector PerformRBC Capital Markets
04.08.2022Commerzbank Equal WeightBarclays Capital
03.08.2022Commerzbank NeutralJP Morgan Chase & Co.
03.08.2022Commerzbank HaltenDZ BANK
17.02.2022Commerzbank UnderweightBarclays Capital
09.11.2021Commerzbank UnderweightBarclays Capital
05.11.2021Commerzbank UnderweightBarclays Capital
04.11.2021Commerzbank VerkaufenDZ BANK
29.10.2021Commerzbank UnderweightBarclays Capital

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Commerzbank nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Inflationssorgen etwas rückläufig: DAX an Nulllinie -- Chinas Börsen letztlich im Plus -- Daimler Truck überrascht positiv -- Siemens reduziert Prognose -- Valneva, thyssenkrupp, RWE, Varta im Fokus

Zehn-Euro-Flüge sind laut Ryanair-CEO O'Leary vorerst passé. SMA Solar von Lieferengpässen belastet. Hapag Lloyd sieht erste Anzeichen für Normalisierung der Lieferketten. Salzgitter verzeichnet deutlichen Gewinnsprung im ersten Halbjahr. JOST Werke trotzt Lieferengpässen. Wachstum von Ströer verliert an Dynamik. CANCOM hofft nach durchwachsenem Quartal auf Entspannung im zweiten Halbjahr.

Umfrage

Worüber machen Sie sich derzeit die größeren Sorgen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln