finanzen.net
24.10.2015 13:07

Chinas Notenbank - Erwarten weiter "sehr normales" Wachstum

Folgen
Werbung

Shanghai (Reuters) - Nur einen Tag nach der erneuten Zinssenkung in China gibt sich die Notenbank in Peking zuversichtlich.

Er gehe davon aus, dass die Volksrepublik in der Lage sei, in den nächsten drei bis fünf Jahren ein Wirtschaftswachstum zwischen sechs und sieben Prozent beizubehalten, sagte der Vize-Gouverneur Yi Gang am Samstag auf einer Konferenz in der chinesischen Hauptstadt. Dies sei ein "sehr normales" Wachstum. Mit einem Plus beim Bruttoinlandsprodukt zwischen sechs und sieben Prozent würde die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nach den USA immer noch deutlich stärker wachsen als die meisten anderen Staaten. Für das bevölkerungsreichste Land der Welt wäre ein Wert unter sieben Prozent allerdings der schlechteste Zuwachs seit 25 Jahren. Die Abkühlung in China gilt als wichtigstes Anzeichen für eine sich abschwächende Weltkonjunktur.

Zur Stützung der Wirtschaft wurde die Notenbank erneut am Freitag aktiv. Sie senkte den Leitzins zum sechsten Mal in Folge seit Ende des vorigen Jahres. Zudem räumte sie den Banken mehr Spielraum zur Kreditvergabe ein. Falls nötig wollen die Währungshüter nachlegen, um der Konjunktur den nötigen Schub zu verpassen. Yi betonte, die Notenbank wolle die Leitzinsen auf einem vernünftigen Niveau halten, um die Schuldenlast zu reduzieren. Zugleich kündigte der Ökonom an, künftig die Mindestreservesätze in einer "normalen" Geschwindigkeit zu reduzieren.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!
Werbung

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt erwartet -- Asiens Börsen wenig verändert -- Aareal Bank verkauft Aareon-Anteil an Advent -- Varta profitiert weiter vom Boom bei kabellosen Kopfhörern -- CureVac-Börsengang erwartet

HELLA rutscht tief in rote Zahlen. Banknotenhersteller G+D erwartet in naher Zukunft Digitalgeld von Zentralbanken. Fortnite-Entwickler Epic wagt Kraftprobe mit Apple und Google. Daimler einigt sich bei US-Dieselklagen und zahlt Milliardenbetrag. Chinas Industrieproduktion weiter auf Erholungskurs. BaFin-Mitarbeiter handelten vor Pleite verstärkt mit Wirecard-Aktien.

Umfrage

Haben Sie Verständnis für die Proteste gegen die Corona-Maßnahmen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
BioNTech SE (spons. ADRs)A2PSR2
TeslaA1CX3T
NEL ASAA0B733
TUITUAG00
Daimler AG710000
Wirecard AG747206
Apple Inc.865985
Deutsche Bank AG514000
Varta AGA0TGJ5
Amazon906866
Ballard Power Inc.A0RENB
Deutsche Telekom AG555750
Plug Power Inc.A1JA81
Lufthansa AG823212
BayerBAY001