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05.05.2019 14:16
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Commerzbank will eigene Stärke beweisen

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem Fusions-Aus will die Commerzbank nach vorne blicken. Das Institut, dessen größter Anteilseigner der deutsche Staat ist, sei "alleine stark genug", betonte Commerzbank-Chef Martin Zielke in mehreren Interviews kurz nach Beendigung der Gespräche mit der Deutschen Bank (Deutsche Bank) Ende April. Die Strategie mit der Konzentration auf Privatkunden sowie Mittelstand und Firmenkunden funktioniere. "Die Bank ist auf jeden Fall stark genug, um zu wachsen und um dieses Geschäft entsprechend hier weiter auszubauen", sagte Zielke der "Welt am Sonntag".

"Das zeigen auch die Zahlen für das erste Quartal: Wir sind im Geschäft mit unseren neuen Kunden gut vorankommen und wachsen weiterhin", sagte Zielke. Das Privatkundengeschäft habe "seine sehr positive Entwicklung fortgesetzt" und auch im Firmenkundengeschäft sehe das Institut Fortschritte. Die Zahlen für die ersten drei Monate 2019 legt die Commerzbank an diesem Mittwoch (8.5.) vor.

Analysten rechnen für das erste Quartal mit einem operativen Ergebnis von 217 Millionen Euro. Unter dem Strich dürfte demnach ein Gewinn von etwas mehr als 100 Millionen Euro stehen. Vor einem Jahr war das operative Ergebnis des Konzerns mit 289 Millionen Euro um gut zwölf Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraums geblieben. Dank einer niedrigeren Steuerlast konnte die Commerzbank dennoch einen Gewinnrückgang vermeiden - und wies mit 250 Millionen Euro sogar einen um neun Prozent gesteigerten Überschuss aus.

Für das Gesamtjahr 2019 hat Zielke "unter dem Strich ein leicht höheres Konzernergebnis als im Vorjahr" angekündigt. Im Gesamtjahr 2018 hatte das seit Herbst im MDAX notierte Institut 865 Millionen Euro Gewinn ausgewiesen - fast sieben Mal so viel wie ein Jahr zuvor.

Doch beim Konzernumbau ist die Commerzbank noch nicht am Ziel. Das anhaltende Zinstief und steigende Regulierungskosten belastet Banken zusätzlich, der Wettbewerb um Kunden ist zudem gerade in Deutschland hart. Auf dem hiesigen Markt seien "international wettbewerbsfähige Renditen derzeit nicht zu erzielen", hatte Zielke im Februar gesagt.

Die Idee, aus Deutscher Bank und Commerzbank angesichts dieser Herausforderungen eine schlagkräftigere Einheit zu schmieden, ist vom Tisch. Nach knapp sechswöchigen Gesprächen erklärten die beiden Banken am 25. April ihre Annäherungsversuche für gescheitert. Nach "gründlicher Analyse" seien die Vorstände zu dem Schluss gekommen, dass eine Fusion "keinen ausreichenden Mehrwert bieten würde".

Während Zielke noch "gehörig Potenzial" bei den Kunden der Commerzbank sieht, dürfte sich das Fusionskarussell weiterdrehen. Schon während der Gespräche zwischen den beiden deutschen Großbanken war über ein mögliches Interesse der italienischen UniCredit und der niederländischen ING (ING Group) an der Commerzbank spekuliert worden./ben/DP/he

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11.06.2019Commerzbank NeutralUBS AG
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11.06.2019Commerzbank NeutralUBS AG
20.05.2019Commerzbank NeutralUBS AG
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