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26.03.2020 11:03

Coronavirus setzt transatlantische Wirtschaft unter Druck - Umfrage

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Von Andrea Thomas

BERLIN (Dow Jones)--Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wird zu massive Umsatzeinbußen bei US-Unternehmen in Deutschland und deutschen Unternehmen in den USA führen. Das hat eine Blitzumfrage unter den 2.300 Mitgliedern von AmCham Germany ergeben.

Mit Umsatzeinbrüchen rechnen 90 Prozent der befragten Unternehmen. Vor dem Ausbruch des Coronavirus in Europa und den USA war noch die Mehrheit der Unternehmen von einem Anstieg des Umsatzes in 2020 ausgegangen.

Seit der Pandemie haben aber mehr als die Hälfte der deutschen und US-amerikanischen Unternehmen ihre internen Arbeits- und Produktionsprozesse angepasst. Lieferketten wurden unterbrochen und Produkte müssen teils später ausgeliefert werden, teilte die AmCham Germany am Donnerstag mit.

Frank Sportolari, Präsident von AmCham Germany, forderte schnelle und unbürokratische Unterstützung angesichts der enorme Herausforderungen, die die Unternehmen zu meistern hätten.

"Wir begrüßen das Hilfspaket für die deutsche Wirtschaft, das die Bundesregierung in Zusammenarbeit mit allen zuständigen Gremien zügig auf den Weg gebracht hat. Gleichzeitig fordern wir aber auch, dass die bald eingehenden Kredit- und Zuschussanträge zügig bearbeitet werden können", so Sportolari.

Auch appellierte er an die US-Regierung, der dortigen Wirtschaft durch die Krise zu helfen und zusammen mit Europa gemeinsame Lösungen für den transatlantischen Handel zu finden. "Unsere globalisierte Welt fordert von uns nun Solidarität und Zusammenhalt", betonte er.

Im vergangenen Jahr hatten die befragten AmCham-Mitglieder ein solides Geschäftsjahr verzeichnen können. Die meisten der Unternehmen konnten ihre Umsatz- und Beschäftigtenzahlen und auch ihre Investitionen konstant halten oder steigern, ergab die Umfrage.

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/smh

(END) Dow Jones Newswires

March 26, 2020 06:03 ET (10:03 GMT)

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