07.12.2021 16:48

Darmstädter Merck setzt auf Datenplattform gegen Chipmangel

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DARMSTADT (dpa-AFX) - Angesichts des Chipmangels will der Darmstädter Merck-Konzern eine neue Plattform schaffen, die die Datenanalyse in der Halbleiterindustrie verbessern soll. Dafür werde die bestehende Partnerschaft mit der US-Datenanalysefirma Palantir vertieft, wie das Dax-Unternehmen am Dienstag mitteilte. Gemeinsam wollen die beiden Firmen eine Plattform bereitstellen, die Lieferkette transparenter machen, Markteinführungen beschleunigen und damit dem Chipmangel entgegenwirken soll. Merck-Technologiechefin Laura Matz soll Vorstandschefin der Plattform werden, die den Namen Athinia trägt.

Die Plattform werde es Halbleiterherstellern und Materiallieferanten ermöglichen, Daten untereinander auszutauschen, zusammenzurechnen sowie zu analysieren, um so Effizienzsteigerungen zu erzielen, erklärte Merck. Zudem solle sie den Branchenakteuren ein tieferes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Materialien und Prozessen in Produktionsanlagen für Halbleiter verschaffen.

"Die Halbleiterindustrie steht vor beispiellosen Umwälzungen", sagte Kai Beckmann, der die Sparte Electronics bei Merck leitet. Unternehmen brauchten eine Datenplattform, die ihnen die nötige Transparenz und Datenintelligenz verschaffe, um den Chipmangel und Probleme in der Lieferkette zu bewältigen.

Merck ist besonders mit der milliardenschweren Übernahme des Halbleiterzulieferers Versum 2019 in das Geschäft mit Elektronikmaterialien für die Halbleiterindustrie eingestiegen. Bis Ende 2025 will Merck deutlich mehr als drei Milliarden Euro in seine Elektroniksparte investieren. Der Konzern profitiert von den Versorgungsengpässen bei Halbleitern. Vor allem in der Autoindustrie sind Chips knapp. Chipkonzerne bauen ihre Fertigung daher aus, die Nachfrage nach Materialien ist entsprechend hoch./als/DP/nas

Nachrichten zu Merck KGaA

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13.01.2022Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
07.01.2022Merck HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
04.01.2022Merck Market-PerformBernstein Research
04.01.2022Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
16.12.2021Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
13.01.2022Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
04.01.2022Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
16.12.2021Merck OverweightJP Morgan Chase & Co.
13.12.2021Merck BuyKepler Cheuvreux
25.11.2021Merck OverweightBarclays Capital
07.01.2022Merck HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
04.01.2022Merck Market-PerformBernstein Research
12.11.2021Merck HaltenNorddeutsche Landesbank (Nord/LB)
12.11.2021Merck Market-PerformBernstein Research
27.10.2021Merck Equal-weightMorgan Stanley
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04.11.2021Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
02.11.2021Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
21.09.2021Merck SellGoldman Sachs Group Inc.
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