23.09.2021 19:32

Das kostet der Chipmangel Daimler, Volkswagen & Co

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Produktionsausfälle und sinkende Gewinne – der anhaltende Chipmangel setzt der globalen Autoindustrie unverändert zu und dürfte alleine dieses Jahr Einnahmen in Höhe von 210 Milliarden Dollar kosten. Ein Ende der Knappheit ist zudem noch lange nicht in Sicht. Die Chipflaute belastet die Autobranche schon seit Monaten. Zunächst hatten sich die großen Chip-Auftragsfertiger in der Corona-Krise auf Halbleiter für Verbraucherelektronik verlegt, um die hohe Nachfrage zu decken. Hinzu kamen Produktionsausfälle bei Chipfirmen in Japan und Texas sowie die Corona-Lockdowns in Malaysia und anderen südostasiatischen Staaten. Milliardenkosten für die AutobrancheWegen der fehlenden Halbleiter dürften der Branche dieses Jahr Einnahmen in Höhe von 210 Milliarden Dollar entgehen, prognostizierte die Beratungsfirma Alix Partners am Donnerstag. Im Mai war sie noch von 110 Milliarden Dollar ausgegangen. Der Produktionsausfall wird der Studie zufolge mit rund 7,7 Millionen Fahrzeugen fast doppelt so hoch wie bisher gedacht. Im Mai hatte Alix Partners einen Ausfall von 3,9 Millionen Fahrzeugen prognostiziert. Der Autobauer Toyota hatte Mitte September mitgeteilt, im bis Ende März 2022 laufenden Geschäftsjahr 300.000 weniger Autos produzieren zu können. Daimler-Chef Ola Källenius erwartet erst 2023 eine deutliche Entspannung der Lage in der Branche. Und bei der Volkswagen-Tochter Traton rechnet man weit über das laufende Quartal hinaus mit deutlich schwächeren Verkäufen als ursprünglich geplantDas deckt sich mit der Prognose von IHS Markit. Dessen Forscher erwarten für 2022 jetzt weltweit nur noch eine Jahresproduktion von 82,6 Millionen Fahrzeugen, neun Prozent weniger als bisher gedacht.
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Quelle: Der Aktionär

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