finanzen.net
23.12.2016 08:29
Bewerten
(0)
Werbemitteilung unseres Partners

Commerzbank: DAX, MDAX & Co. – Märkte im Fokus

Der deutsche Aktienmarkt nahm sich am Donnerstag eine Auszeit von der jüngsten Rally. Leicht belastend wirkte eine Erholung beim Euro. Die Umsätze gingen wie immer kurz vor Weihnachten deutlich zurück. Die meisten Händler haben ihre Bücher bereits geschlossen. Der DAX verlor 0,10 Prozent auf 11.456 Punkte. MDAX und TecDAX gaben um 0,07 beziehungsweise 0,43 Prozent nach. Unter den 110 größten Werten gab es 40 Gewinner und 67 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 51,5 Millionen Aktien im Wert von 2,08 Milliarden EUR (5-Tages-Durchschnitt: 4,33). Stärkste Sektoren waren Transportwerte, Werte aus dem Pharma + Healthcare-Bereich sowie Einzelhandelswerte. Die deutlichsten Einbußen waren bei Banken, Rohstoffwerten und Technologiewerten zu beobachten. Als stärkster DAX-Wert verbesserte sich Fresenius um 0,71 Prozent. Dahinter folgten Deutsche Post (+0,51%) und Merck (+0,48%). Auf der Verliererseite gab Deutsche Bank um 1,36 Prozent nach. Die Marktteilnehmer hielten sich vor erwarteten Neuigkeiten zum Streit um hypothekengedeckte Wertpapiere in den USA zurück. Dahinter büßten Deutsche Börse, Linde und E.ON jeweils knapp über 1 Prozent ein.

An der Wall Street bewegten sich die Indizes ebenfalls abwärts. Der Dow verlor 0,11 Prozent auf 19.919 Punkte. Der Nasdaq 100 gab um 0,29 Prozent auf 4.934 Zähler nach. 56 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. 89 Titel markierten ein neues 52-Wochen-Hoch und 20 ein 52-Wochen-Tief. Bei der Sektorenbetrachtung lagen Energiewerte und Versorger vorne. Die stärksten Abgaben verbuchten Hersteller zyklischer Konsumgüter und Rohstoffwerte. Verizon notierte an der Dow-Spitze, gefolgt von Chevron und Exxon Mobil. Die größten Verluste wiesen Wal-Mart, Home Depot und American Express auf. Im Nasdaq 100 war die Aktie von Micron Technology mit einem Plus von 12,68 Prozent Spitzenreiter. Das Unternehmen hatte beim Gewinn im vergangenen Quartal die Markterwartungen übertroffen.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index nach zwischenzeitlicher Schwäche gegen Ende des New Yorker Handels 0,07 Prozent höher bei 103,07 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen an Wert gewinnen. EUR/USD stieg um 0,13 Prozent auf 1,0437 USD. Im Tagesverlauf schwankte das Paar zwischen 1,0423 USD und 1,0499 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fielen der Franken durch Stärke und der Kanada-Dollar durch Schwäche auf. Außerhalb der Hauptwährungen konnte der Real gegenüber dem Greenback und der Gemeinschaftswährung um über 1 Prozent zulegen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verbesserte sich dank fester Ölpreise um 0,32 Prozent auf 391,95 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,59 Prozent auf 54,78 USD. US-Erdgas notierte 0,20 Prozent tiefer bei 3,54 USD. Kupfer legte an der Comex 0,36 Prozent auf 2,51 USD zu. Zwischenzeitlich war der Kurs auf ein Monatstief bei 2,46 USD gefallen. Gold verbilligte sich um 0,25 Prozent auf 1.130 USD (1.081 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 0,60 und 0,68 Prozent nach.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,04 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen legte ebenfalls um einen Basispunkt auf 0,26 Prozent zu. Für den Euro-Bund-Future ging es um 0,07 Prozent abwärts auf 163,20 Punkte. Der Kontrakt konsolidiert seit Dienstag in einer engen Range seitwärts auf der stützenden 50-Tage-Linie und unterhalb des Hochs vom Montag. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 2,55 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front südwärts. Die Umsätze blieben dabei dünn. Der MSCI Asia Pacific Index ex Japan verlor 0,49 Prozent auf 419,84 Punkte. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Blick auf den GfK-Konsumklimaindikator, die BIP-Daten für Frankreich und Großbritannien, den Index der Verbraucherstimmung der Uni Michigan sowie die US-Neubauverkäufe. Unternehmensseitig dürfte die Aktie der Deutschen Bank im Fokus stehen. Das Unternehmen meldete in der Nacht, eine grundsätzliche Einigung mit dem US-Justizministerium im Streit um hypothekengedeckte Wertpapiere erzielt zu haben. In der Vergleichsvereinbarung hat sich das Geldinstitut verpflichtet, eine Zivilbuße in Höhe von 3,1 Milliarden USD zu zahlen und 4,1 Milliarden USD an Erleichterungen für Verbraucher (Consumer Relief) in den Vereinigten Staaten bereitzustellen. Im Zusammenhang mit dem Abschluss dieses Verfahrens erwartet man durch die Zivilbuße im Ergebnis des vierten Quartals Belastungen von etwa 1,17 Milliarden USD vor Steuern.

Produktideen: BEST Turbo-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CE53D3 Bull Micron Technology Inc Hebel 4,4
CE4PK1 Bull Micron Technology Inc Hebel 3,7

Sie möchten Analysen wie diese jeden Tag vor Börseneröffnung ganz bequem in Ihr E-Mail Postfach bekommen? Jetzt einfach kostenfrei anmelden!

Nachrichten zu Micron Technology Inc.

  • Relevant
  • Alle
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Micron Technology Inc.

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
24.07.2019Micron Technology BuyDeutsche Bank AG
26.06.2019Micron Technology OutperformRBC Capital Markets
26.06.2019Micron Technology BuyNeedham & Company, LLC
08.04.2019Micron Technology Market PerformCowen and Company, LLC
11.01.2019Micron Technology OutperformBMO Capital Markets
24.07.2019Micron Technology BuyDeutsche Bank AG
26.06.2019Micron Technology OutperformRBC Capital Markets
26.06.2019Micron Technology BuyNeedham & Company, LLC
11.01.2019Micron Technology OutperformBMO Capital Markets
19.12.2018Micron Technology overweightBarclays Capital
08.04.2019Micron Technology Market PerformCowen and Company, LLC
19.12.2018Micron Technology HoldNeedham & Company, LLC
19.12.2018Micron Technology Sector PerformRBC Capital Markets
28.11.2017Micron Technology HoldStandpoint Research
13.12.2016Micron Technology HoldLoop Capital
24.05.2017Micron Technology ReduceStandpoint Research
10.06.2011Micron Technology sellGoldman Sachs Group Inc.
09.12.2008Micron Technology NeueinschätzungGoldman Sachs Group Inc.
29.09.2008Micron Technology ErsteinschätzungJMP Securities LLC
04.04.2008Micron Technology below averageCaris & Company, Inc.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Micron Technology Inc. nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Micron Technology Peer Group News

Keine Nachrichten gefunden.

Trading-Software

Trading Services
Damit wird Chartanalyse so einfach wie nie zuvor.
Zum Trading-Desk

Heute im Fokus

DAX geht leicht schwächer ins Wochenende -- Wall Street schwächer -- ams erwägt offenbar neue Offerte für OSRAM -- Führungswechsel bei Ceconomy -- Coca-Cola, Munich Re, Lufthansa, Renault im Fokus

Russland könnte Uniper/Fortum anscheinend noch 2019 prüfen. Wirecard startet Aktienrückkaufprogramm. Ufo sagt Warnstreik bei Lufthansa kurzfristig ab - Lufthansa erhöht Gehälter freiwillig. EU-Rat ernennt Christine Lagarde zur EZB-Präsidentin. Anheuser-Busch beschuldigt Konkurrenten des Rezeptur-Diebstahls.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Das sind die reichsten Länder Welt 2019
Deutschland gerade noch in den Top 20
Die Performance der DAX 30-Werte in Q3 2019.
Welche Aktie macht das Rennen?
Hohe Gehälter:
Welche Arbeitgeber am meisten zahlen
Die wertvollsten Fußballvereine der Welt 2019
Welcher Club ist am wertvollsten?
Die 12 toten Topverdiener 2019
Diese Legenden sind die bestbezahlten Toten der Welt
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung erlaubt anscheinend Huawei-Technik bei Aufbau des 5G-Netzes. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Deutsche Bank AG514000
Daimler AG710000
Microsoft Corp.870747
Ballard Power Inc.A0RENB
Amazon906866
NEL ASAA0B733
Apple Inc.865985
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
BASFBASF11
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
PowerCell Sweden ABA14TK6
CommerzbankCBK100
Infineon AG623100