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25.11.2020 15:06
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DAX, Nasdaq und Co. - Achterbahnfahrt 2020

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Börse_München_SchriftzugVom scharfen Einbruch im März bis zu den zaghaften Hüpfern im September und Oktober haben die Marktteilnehmer im Jahr 2020 bisher einen ziemlichen Ritt hinter sich. Wir sind bei Feingold Research in unserem Börsendienst froh, diesen “Ritt” in den Depots gut überstanden zu haben. Unser Tradingdepot hat wieder die Gewinnschwelle von 30 Prozent überschritten. Aus dem Feedback unserer Abonnenten hören wir, dass viele froh sind, im Frühjahr die Nerven behalten zu haben. Wer die sprichtwörtliche Flinte ins Korn geworfen hat, musste dem Comeback an den Märkten hinter herblicken. Wir stellen die Analyse von Wisdomm Tree für die Südseiten der Börse München vor. 
Hier sind die wichtigsten G-Kräfte, die die Entwicklung der Vermögenspreise in diesem Jahr beeinflusst haben:

Pandemie verschlechtert Wachstumsperformance

Im Jahr 2019, als sich die Dominanz des Technologiesektors verfestigte, begannen die Wachstumstitel ihren Wert deutlich zu übertreffen. Dieser Trend setzte sich 2020 fort – was an der Divergenz zwischen dem MSCI World Growth- und dem MSCI World Value-Index abzulesen ist -, da der Technologiesektor seit März von dem bei Aktien bevorzugten “Zuhause bleiben”-Handel profitiert hat. Die Stärke des Technologiesektors ist wahrscheinlich nicht nur vorübergehender Natur. Demzufolge wird erwartet, dass sich in Not geratene Sektoren erholen werden, wenn ein Impfstoff eine Heilung der Weltwirtschaft im kommenden Jahr ermöglicht. Value hat das Wachstum seit November übertroffen, hat aber immer noch großen Nachholbedarf.

Renditesuche bei festverzinslichen Wertpapieren

Die Suche nach Ertrag erwies sich in diesem Jahr zu einer noch größeren Herausforderung als je zuvor. Da Zentralbanken wie die US-Notenbank (Fed) ihre Bilanzen auf Rekordhöhen ausweiteten, wurden die Kurse von Staatsanleihen gestützt, ihre Renditen aber demzufolge auf Rekordtiefs gefallen. Die Geldpolitik dürfte im kommenden Jahr weitgehend akkommodierend bleiben, auch wenn sich die Expansion der Geldmenge verlangsamt. Das bedeutet, dass die Renditen niedrig bleiben und die Kursgewinne bei Anleihen sich verlangsamen könnten. Anleihenanleger könnten versuchen, die Rendite ihrer festverzinslichen Portfolios zu erhöhen, indem sie Positionen in etwas höher rentierende Staatsanleihen mit Investment-Grade-Rating eingehen, aber nicht durch Kompromisse bei den Fundamentaldaten ein unverhältnismäßig hohes Risiko darstellen.

Silber – wertvoller als alles andere

Silber, das manchmal als ein Spiel mit Hebelwirkung auf Gold angesehen wird, ist diesem Ruf in diesem Jahr gerecht geworden. Gold hat angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheit und der Währungsabwertung in diesem Jahr von der Nachfrage nach sicheren Häfen profitiert. Es steht nun an der Schwelle zu einer stärkeren Inflationsabsicherung, wenn sich die Weltwirtschaft erholt. Silber wird neben seiner starken Korrelation mit Gold auch potenziell von der steigenden Nachfrage industrieller Anwendungen profitieren. Dazu gehören Elektronik, medizinische Geräte und schnell wachsende Technologien wie Solarenergie und Elektrofahrzeuge.

Eine “solidere” zyklische Erholung

Ein geringerer Kursrückgang im März und eine stetige Erholung seitdem bedeutet, dass die Industriemetalle die europäischen und britischen Aktien locker hinter sich gelassen haben und sich in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit den US-Aktien befinden. Während breite Aktiensektoren Gegenwind von zahlreichen angeschlagenen Sektoren zu spüren bekamen, profitierten die Basismetalle von einer zyklischen Erholung des verarbeitenden Gewerbes, einem schwachen US-Dollar und einer anziehenden Nachfrage aus China. Kupfer hat aufgrund der bisher hohen Kupferimporte Chinas im Jahr 2020 die Führung unter den Industriemetallen übernommen. Eine “Rückkehr zur Normalität” für die Weltwirtschaft und Chinas Fokus auf Wissenschaft und Technologie in seinem kürzlich angekündigten Fünf-Jahres-Plan für 2021-2025 könnte für die Industriemetalle ein gutes Vorzeichen bedeuten.

Weiter zum vollständigen Artikel bei "Feingold Research"

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