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27.06.2019 13:37
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Demokraten teilen in TV-Debatte gegen Trump und Konzerne aus

Miami (Reuters) - Die Bewerber um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten haben sich in einer ersten von zwei großen TV-Debatten einen harten Schlagabtausch geliefert. Hitzige Wortgefechte brachen aus rund um Themen wie Einwanderung und Gesundheitsversorgung. Doch die zehn Anwärter, die sich am Mittwochabend in Miami in Runde eins den Zuschauern präsentierten, teilten neben Präsident Donald Trump auch gegen einen weiteren gemeinsamen Gegner aus: die großen Konzerne. Unternehmen zahlen nicht genug Steuern, verlangen zu viel für Medikamente und verlagern Arbeitsplätze ins Ausland, lauteten einige Vorwürfe. Die Debatte gab einen Vorgeschmack auf den Wahlkampf 2020, wenn der Republikaner Trump sich zur Wiederwahl stellt und mit dem Argument ins Felde ziehen dürfte, dass er die Wirtschaft der USA mit seiner umstrittenen Finanz- und Handelspolitik gestärkt habe.

Die potenziellen Herausforderer Trumps warfen der Regierung vor, eine Wirtschaftspolitik zu verfolgen, von der in erster Linie Konzerne und Reiche profitierten, nicht aber ein großer Teil der Amerikaner. "Wenn man eine Regierung hat und wenn man eine Wirtschaft hat, die toll für diejenigen mit Geld läuft, aber nicht für alle anderen, dann ist das ganz schlicht und einfach Korruption", sagte etwa Senatorin Elizabeth Warren.

Sie kündigte an, Monopole aufzubrechen. Senator Cory Booker kritisierte eine Konzentration im Agrarsektor, wo etwa Bayer den Düngemittelkonzern Monsanto übernommen hat. Halliburton und Amazon warf er vor, "Nichts an Steuern zu zahlen". Der Kongressabgeordnete Tim Ryan sagte, General Motors sei in der letzten Wirtschaftskrise vom Staat gerettet worden - und dann hätte der Autobauer dreist die Produktion eines neues Fahrzeugs nach Mexiko verlagert. Gouverneur Jay Inslee sagte, es sei nicht gerecht, dass der McDonald's-Chef 2100-mal mehr verdiene als diejenigen, die die Burger brieten.

"LANGWEILIG"

Vor allem die unbekannteren Bewerber versuchten, am Mittwoch ihre Chance zu nutzen und in der Öffentlichkeit zu punkten. Doch häufig gingen ihre Argumente im Wortgewitter unter. Die Bewerber unterbrachen sich häufig gegenseitig, redeten durcheinander und wechselten oft rasant die Themen - was auch der Tatsache geschuldet war, dass ihnen stets nur 60 Sekunden für eine Antwort eingeräumt wurde. Trump kommentierte die Bewerberschau auf Twitter mit einem Wort: "Langweilig". Seine Wahlkampfmanagerin Kayleigh McEnany erklärte, die Debatte sei das beste Argument für eine Wiederwahl Trumps gewesen. "Die links-außen und sozialistische Politik, die die Demokraten heute Abend umarmt haben, kam einem gemeinsamen politischen Selbstmord-Pakt gleich."

Am Ende dürfte Warren zu den Gewinnern des Auftritts gezählt haben. Doch ihr kam zugute, dass sie sich die Bühne nicht mit zwei der prominentesten Schwergewichte im Bewerberfeld teilen musste: Diesen Donnerstagabend (Ortszeit) treten in Runde zwei der TV-Debatte in Miami zehn weitere Bewerber um die Kandidatur der Demokraten gegeneinander an, darunter der aktuelle Favorit, Ex-Vizepräsident Joe Biden, sowie Senator Bernie Sanders, der 2016 bereits einen Anlauf genommen hatte und sich erst nach mehreren Monaten im Vorwahlkampf Hillary Clinton geschlagen gab.

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