finanzen.net
04.12.2019 14:00
Bewerten
(0)

Deutsche Bahn will Konzerntochter Arriva 2020 an die Börse bringen

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Deutsche Bahn will ihre Nahverkehrstochter Arriva im kommenden Jahr an die Börse bringen. Eine Sprecherin des Staatskonzerns bestätigte einen entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur dpa.

Demnach kündigte Konzernchef Richard Lutz am Mittwoch an, möglichst von Mai 2020 an einen Minderheitsanteil an Arriva am Markt anzubieten und über einen Zeitraum von drei Jahren dann die übrigen Aktien abzustoßen. "Wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr in den Börsengang gehen und dann etwas gestreckter verkaufen", sagte Lutz laut dpa.

Lutz habe außerdem angekündigt, im kommenden Jahr über eine Anleihe bis zu 3 Milliarden Euro einzusammeln. Das entspricht in etwa der Finanzierungslücke, die der Bundesrechnungshof bei der Deutschen Bahn AG bis zum Jahresende festgestellt hat. Laut einem Bericht des Rechnungshofes an den Haushaltsausschuss des Bundestages macht die Bahn 1,5 Milliarden Euro mehr Schulden als vom Bund erlaubt - der Konzern will aber massiv investieren.

Arriva mit Sitz in Großbritannien betreibt Busse und Bahnen in 14 europäischen Ländern. Eigentlich war ein direkter Verkauf an einen Investor geplant, um Milliarden Euro für die Eisenbahn in Deutschland einzubringen. Das gelang jedoch nicht, nun greift Plan B: der Börsengang.

Im August hatte die Deutsche Bahn bestätigt, dass sie als Alternative zu dem damals noch laufenden Verkaufsprozess von Arriva eine mögliche Börsennotierung in Amsterdam in Erwägung zieht. Die Niederlande seien "der größte Markt von DB Arriva in Kontinentaleuropa" und "daher eine gute Wahl für eine mögliche Notierung an der Börse", hatte eine Bahn-Sprecherin seinerzeit gesagt.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/jhe

(END) Dow Jones Newswires

December 04, 2019 08:00 ET (13:00 GMT)

Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht höher ins Wochenende -- US-Börsen im Plus -- OPEC+ einigt sich auf weitere Förderkürzung -- OSRAM-Übernahme: ams erreicht Mindestannahmeschwelle -- Commerzbank, Aramco, Swiss Re im Fokus

Fondsskandal könnte für Goldman Sachs glimpflich ausgehen. USA: Arbeitslosenquote sinkt überraschend. thyssenkrupp macht Elevator-Belegschaft vor Verkauf Zugeständnisse. BMW verkauft im November dank China und USA mehr Premiumautos. Uber: Fast 6.000 sexuelle Übergriffe während Fahrten in den USA.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Die Änderungen unter den Top-Positionen
Hohe Ausgaben
Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 2019
Das Schwarzbuch 2019
Wo 2019 sinnlos Steuern verbrannt wurden
Die wertvollsten Marken der Welt 2019
Diese Unternehmen sind vorne mit dabei
Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier arbeiten die Deutschen am liebsten
mehr Top Rankings

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Microsoft Corp.870747
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Apple Inc.865985
Scout24 AGA12DM8
Amazon906866
Allianz840400
TeslaA1CX3T
OSRAM AGLED400
NEL ASAA0B733
BMW AG519000
Infineon AG623100
BayerBAY001
BASFBASF11