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08.11.2019 08:19
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Deutsche Exporte wachsen dank Nachfrage aus EU-Staaten

Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die deutsche Wirtschaft hat ihre Ausfuhren im September kräftig gesteigert. Trotz Brexit, Handelskonflikten und weltweiter Konjunkturflaute gibt es immer noch eine starke Nachfrage nach deutschen Produkten, insbesondere aus den EU-Staaten. Die Exporteure verkauften kalender- und saisonbereinigt 1,5 Prozent mehr im Ausland als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte.

Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten nur ein Plus von 0,5 Prozent erwartet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Exporte um 4,6 Prozent höher.

Die Importe stiegen im September um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auf Jahressicht ergab sich ein Anstieg von 2,3 Prozent.

Kalender- und saisonbereinigt ergab sich ein Außenhandelsüberschuss von 19,2 Milliarden Euro. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten mit einem Aktivsaldo von 18,3 Milliarden Euro gerechnet. Der Überschuss in der Leistungsbilanz betrug nach vorläufigen Berechnungen der Bundesbank 25,5 Milliarden Euro. Ökonomen hatten 19,1 Milliarden Euro erwartet.

Besonders gut lief das Exportgeschäft mit den EU-Ländern, insbesonders mit jenen EU-Ländern, die nicht der Eurozone angehören, wie Großbritannien, Polen und Ungarn. Die Ausfuhren in diese Ländergruppe lagen im September um 7,0 Prozent höher als vor einem Jahr. Die Exporte in Eurozone-Länder wuchsen um 4,8 Prozent, in die Gesamtheit der EU-Länder um 5,6 Prozent.

Etwas träger lief das Exportgeschäft mit Ländern außerhalb der EU, den sogenannten Drittstaaten, zu denen etwa China, Russland, Brasilien und auch die USA zählen. Die Ausfuhren in diese Länder lagen um 3,2 Prozent höher als vor einem Jahr.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/cbr

(END) Dow Jones Newswires

November 08, 2019 02:20 ET (07:20 GMT)

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