finanzen.net
17.05.2018 15:41
Bewerten
(0)

Deutsche und französische Firmen besorgt wegen Russland-Sanktionen

DRUCKEN

MOSKAU (dpa-AFX) - Wegen der Russlandsanktionen schlagen die deutsche und die französische Wirtschaft vor Treffen von Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Emmanuel Macron mit Kremlchef Wladimir Putin Alarm. Die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) appellierte am Donnerstag in Moskau an Merkel und Putin, keine Maßnahmen zu beschließen, die den Wirtschaftsbeziehungen schaden würden. Merkel reist am Freitag zu Putin nach Sotschi am Schwarzen Meer.

Hintergrund der Sorgen sind russische Pläne für ein Gesetz, das Strafen für ausländische Firmen und Manager in Russland vorsieht, wenn sie gegen Moskau gerichtete Sanktionen umsetzen. Eine Abstimmung über den Entwurf vertagte die Duma zunächst wegen massiver Kritik.

Die USA hatten im April neue Strafmaßnahmen gegen russische Firmen und Einzelpersonen verhängt. Diese könnten auch ausländische Unternehmen stark treffen. Washington droht seinerseits ausländischen Firmen, wenn sie sich nicht an die Sanktionen halten.

Unternehmen gerieten so in eine Zwickmühle, sich zwischen russischen Strafen und US-Sanktionen entscheiden zu müssen, teilte die AHK mit. "Wenn Russland auf den amerikanischen Amboss jetzt den russischen Hammer draufsetzt, vergrätzt es die deutschen Unternehmen, die seit Jahrzehnten Bündnispartner der russischen Regierung für die Modernisierung der russischen Wirtschaft waren", warnte AHK-Chef Matthias Schepp.

Auch die französische Handelskammer in Moskau zeigte sich besorgt. Die von Russland geplanten Strafen könnten dazu führen, dass sich französische Investoren ganz aus dem Land zurückziehen, teilte sie der Agentur Interfax zufolge mit. Damit würde sich Moskau selbst schaden, hieß es. Kommende Woche wird Frankreichs Präsident Macron zum Wirtschaftsforum in St. Petersburg erwartet./tjk/DP/edh

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt -- Asiens Börsen uneinig -- Akorn legt Berufung im Prozess gegen Fresenius ein -- Chinas Wachstum fällt unerwartet stark -- Apple kündigt weitere Neuheiten-Präsentation an

Volvo mit Ergebnissprung dank hoher Nachfrage. Porsche stellt klar: Verfolgen derzeit keinen Börsengang. EU sieht schwere Verstöße Italiens gegen Haushaltsregeln. Software AG übertrifft Erwartungen und bestätigt Jahresprognose. American Express steigert Quartalsgewinn um 22 Prozent.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Die weltweit größten Smartphone-Hersteller
Der Worldwide Quarterly Mobile Phone Tracker
So viel erhalten Bundesliga-Clubs durch Trikotsponsoring
Das Trikotsponsoring der Bundesliga 2018/2019
In diesen Städten leben die Superreichen
Welche Stadt ist besonders beliebt?
Automobilneuheiten-Messe
Neue Studien und Serienfahrzeuge
Best Global Brands 2018
Die Top 20 der wertvollsten Marken weltweit
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass Angela Merkel Anfang Dezember auf dem Parteitag der CDU als Parteichefin wiedergewählt wird?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Aurora Cannabis IncA12GS7
Deutsche Bank AG514000
SAP SE716460
Wirecard AG747206
Amazon906866
Deutsche Telekom AG555750
Daimler AG710000
Steinhoff International N.V.A14XB9
EVOTEC AG566480
BVB (Borussia Dortmund)549309
BASFBASF11
Apple Inc.865985
CommerzbankCBK100
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
HeidelbergCement AG604700