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14.05.2019 07:54
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Deutsche Wohnen verdient mehr und bekräftigt Ausblick

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Von Ulrike Dauer

FRANKFURT (Dow Jones)---Die Deutsche Wohnen hat im ersten Quartal dank Ergebnissteigerungen in allen Segmenten und Kostenkontrolle operativ mehr verdient. Der Nettogewinn profitierte nach Angaben des Berliner Wohnimmobilienkonzern von Zukäufen. Die Prognose bestätigte das Unternehmen.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg im Zeitraum Januar bis März um 26 Prozent auf 201,5 Millionen Euro, getrieben durch Verbesserungen in den Ergebnissen aus Wohnungsbewirtschaftung, Verkauf sowie Pflege und Betreutes Wohnen. Vor Steuern ergab sich ein Anstieg von 4,8 Prozent auf 134,3 Millionen Euro. Der Nettogewinn stieg um 7,4 Prozent auf 111,0 Millionen Euro, teilte die im MDAX notierte Deutsche Wohnen SE mit.

Im Quartal investierte der Konzern rund 73 Millionen Euro in ihren Bestand, 20 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Primär gingen die Investitionen in die Verbesserungen der Energieeffizienz im Portfolio, aber auch in Digitalisierung und Neubau.

Im Gesamtjahr will der Konzern unverändert einen FFO I von rund 535 Millionen Euro erwirtschaften, in der Immobilienbranche soviel wie operativer Gewinn nach laufenden Zinsen und Steuern. Die Ausschüttungsquote soll unverändert 65 Prozent vom FFO I betragen. Für 2019 soll die Dividende entsprechend bei etwa 0,97 Euro je Aktie liegen.

Konzernchef Michael Zahn betonte, angesichts des angespannten Wohnungsmarktes stehe das Unternehmen zu seiner Verantwortung als Investor. "Wir investieren in großem Umfang in Neubau und effektive Nachverdichtung und sind bereit, diese Aktivitäten weiter zu verstärken. Wir schaffen nachhaltige und lebenswerte Quartiere für Jung und Alt", so Zahn. Doch die fehlenden Investitionen von geschätzt bundesweit 800 Milliarden Euro bis 2030 in Wohnen seien nur durch einen gemeinsamen Kraftakt zu bewältigen. "Dafür braucht es vorausdenkende und verantwortungsvolle Politiker, öffentliche und genossenschaftliche Eigentümer und auch private Wohnungsgesellschaften, die das Kapital von Investoren mitbringen. Wir müssen miteinander reden und gemeinsam Lösungen finden."

In Berlin läuft eine Unterschriftensammlung für ein Volksbegehren, das erreichen will, dass der Berliner Senat private Wohnungsbaugesellschaften mit mehr als 3.000 Wohnungen enteignet. Deutsche Wohnen hat rund 60.000 Wohnungen, von den Immobilien im Portfolio sind rund 71 Prozent in Berlin.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/cbr

(END) Dow Jones Newswires

May 14, 2019 01:55 ET (05:55 GMT)

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18.06.2019Deutsche Wohnen SE overweightJP Morgan Chase & Co.
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20.06.2019Deutsche Wohnen SE NeutralGoldman Sachs Group Inc.
19.06.2019Deutsche Wohnen SE HoldJefferies & Company Inc.
19.06.2019Deutsche Wohnen SE NeutralOddo BHF
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26.06.2018Deutsche Wohnen SE SellGoldman Sachs Group Inc.
15.05.2018Deutsche Wohnen SE SellGoldman Sachs Group Inc.
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