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11.09.2019 15:27
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Deutscher Botschafter in Peking wegen Berlin-Empfangs von Wong einbestellt

Berlin (Reuters) - Aus Protest gegen das Treffen von Bundesaußenminister Heiko Maas mit dem Hongkong-Aktivisten Joshua Wong ist der deutsche Botschafter in Peking einbestellt worden.

Der Empfang Wongs durch deutsche Politiker habe "sehr negative Beeinträchtigungen der bilateralen Beziehungen", sagte der chinesische Botschafter in Berlin, Wu Ken, am Mittwoch vor Journalisten. Daher sei der deutsche Botschafter ins Außenministerium in Peking einbestellt worden. Es habe nach dem Treffen von Maas und Wong sowohl in Peking wie auch in Berlin Gespräche gegeben.

Die chinesische Führung habe ausreichend Belege dafür, dass ausländische Kräfte in Hongkong interveniert hätten, sagte Wu weiter. Allerdings habe sich die Lage in den vergangenen Tagen etwas beruhigt. Die Führung in Peking sei zuversichtlich, dass die Regierung von Hongkong ihre Aufgaben meistern werde können. Maas war am Montag am Rande einer Veranstaltung von "Bild" mit Wong zusammengekommen. Zudem führte der Aktivist Gespräche mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Ein Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel kam nicht zustande. Merkel hat aber wiederholt die Einhaltung der Menschenrechte in Hongkong angemahnt.

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