Deutz: Auftragsexplosion schafft Potenzial
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Deutz überrascht zum Jahresauftakt mit einem bärenstarken Auftragseingang und deutlich steigenden Margen. Nun rückt sogar das obere Ende der Jahresprognose in Reichweite, was der Aktie erhebliches Potenzial eröffnet.
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Mit einem Paukenschlag hat die Deutz AG kürzlich ihre Zahlen für das erste Quartal 2026 vorgestellt. Als gäbe es keine geopolitischen und makroökonomischen Verwerfungen, konnte der Motorenhersteller seinen Auftragseingang um satte 41,2 Prozent auf 771 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr steigern. Darin enthalten waren zwar 145 Mio. Euro Ordervolumen des übernommenen und seit Februar konsolidierten Notstromanlagenbauers Frerk Aggregatebau, aber auch organisch lag das Auftragsplus bei fast 15 Prozent.
Kostensenkungsprogramm übererfüllt
Ein merkliches Plus konnte auch der Umsatz verzeichnen, der um 8,4 Prozent auf 530,0 Mio. Euro vorankam. Treiber war insbesondere der Portfolioumbau hin zu Wachstumssegmenten wie Defense, Energy und Service. Aber auch das klassische Kerngeschäft der Bau- und Landmaschinen zeigte erste Erholungstendenzen. Da zudem das Kostensenkungsprogramm „Future Fit“ nun vollständig implementiert wurde und die Einsparungen sogar um rund 10 Prozent über dem ursprünglichen Sparziel liegen, kam das bereinigte EBIT deutlich überproportional um 45,7 Prozent auf 37,3 Mio. Euro voran.
Margenverdopplung bis 2030 untermauert
Damit wurde im traditionell eher schwächeren ersten Quartal bereits eine operative Marge erzielt, die mit 7,0 Prozent sogar noch über dem Wert des - üblicherweise starken - Schlussquartal des Vorjahres (6,8 Prozent) lag. Entsprechend zuversichtlich gibt sich das Management auf der Prognoseseite und bekräftigte noch einmal das Mittelfristziel einer bereinigten EBIT-Marge von 10 Prozent bis 2030, was immerhin fast einer Verdoppelung gegenüber dem letzten Geschäftsjahr (5,5 Prozent) gleichkäme.
Weiterhin moderate Bewertung
Aber auch für das laufende Jahr bestätigte der Vorstand seine Prognose, die bei einem Umsatzanstieg auf 2,3 bis 2,5 Mrd. Euro (Vj. 2,04 Mrd. Euro) ein Margenziel von 6,5 bis 8 Prozent anpeilt, wobei nach dem starken ersten Quartal durchaus das obere Ende der Zielspanne realistisch erscheint. Damit würde sich das KGV der Aktie für 2026 auch nach dem jüngsten Freudensprung des Kurses auf…
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