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23.08.2019 15:59
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DIE AUTO-WOCHE - das waren die wichtigsten Themen

Daimler hält an Kooperation mit Renault fest - Citan-Nachfolger kommt

Daimler und Renault festigen ihre Partnerschaft im Nutzfahrzeuggeschäft mit einer Neuentwicklung. Die beiden Unternehmen wollen gemeinsam einen Nachfolger für den Kleintransporter Citan auf den Weg bringen, kündigte Mercedes-Benz an. Der neue "vollumfänglich" neu entwickelte Stadtlieferwagen soll von Renault produziert werden.

Daimler will im Van-Geschäft Zielmarge mittelfristig erreichen

Daimler wird im Van-Geschäft kurzfristig nicht die hohen Renditen vergangener Jahre erreichen. Aber "wir wollen mittelfristig eine ROS von 8 Prozent erreichen", sagte Vans-Chef Marcus Breitschwerdt. Vergangenes Jahr war die operative Marge auf nur noch 2,3 Prozent nach 8,7 Prozent im Jahr davor abgesackt. Nach dem schlechten zweiten Quartal 2019 mit einem Milliardenverlust ist Daimler im Transportergeschäft auch dieses Jahr weit von dem eigentlichen Ziel entfernt.

Daimler will mit elektrischem Transporter angreifen

Nach dem elektrischen SUV EQC will Daimler mit einem elektrischen Van im Markt für E-Transporter angreifen. Das Startsignal für das Serienfahrzeug EQV mit einer Reichweite von 405 Kilometern gab der DAX-Konzern am Dienstag anlässlich der Weltpremiere. Die ersten Auslieferungen sind dann für das erste Halbjahr 2020 geplant. Das Nachladen der Hochvoltbatterie von 10 auf 80 Prozent Kapazität soll in weniger als einer Stunde möglich sein. Die Hochgeschwindigkeit gibt Daimler mit bis zu 160 Km/h an.

Volkswagen in Gesprächen mit Batterielieferanten in China

Zur Sicherung seines Zugangs zur Technologie im Bereich E-Mobilität führt der Volkswagen-Konzern Verhandlungen mit Batteriezulieferern in China. "Wir führen Gespräche mit verschiedenen lokalen Lieferanten für eine Kooperation in der Zukunft", teilte ein Volkswagen-Sprecher auf Anfrage von Dow Jones Newswires mit. Die Evaluation der Batterielieferkapazitäten sei ein laufender Prozess und notwendig für eine hohes Produktionsvolumen im Bereich E-Mobilität.

VW bringt Gutachten über Diesel-Restwerte in Musterfeststellungsklage ein

Volkswagen wird in mehrere Zivilprozesse im Zuge des Dieselskandals, darunter auch die Musterfeststellungsklage, ein von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte erstelltes Gutachten über Diesel-Restwerte einbringen. Das Gutachten betrachtet nicht nur VW-Modelle, sondern konzernübergreifend den gesamten Diesel-Gebrauchtwagenmarkt. VW schließt aus der Analyse, dass kein Schaden aufgrund von Restwertverlust entstanden sei. "Das Gutachten bestätigt unsere Rechtsauffassung. Wir werden es in verschiedenen Verfahren einbringen", sagte ein Sprecher.

VW-Kläger werfen Scheuer Beihilfe zum Betrug vor

Eine der führenden Kanzleien im Dieselskandal droht der Bundesregierung mit einer Flut von Klagen, sollte das Bundesverkehrsministerium Kläger gegen Volkswagen nicht stärker unterstützen. Die Anwälte der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer, die mehr als 15.000 Dieselgeschädigte vertritt, schreibt in einem Brief an Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU): "Um es in deutliche Worte zu fassen, sehr geehrter Herr Minister Scheuer, wir werfen Ihnen und Ihrem Vorgänger persönlich Beihilfe zum Betrug vor und werden Sie deshalb in Anspruch nehmen", heißt es in dem fünfseitigen Schreiben, über das der Spiegel berichtet und in das Dow Jones Newswires Einblick hatte.

Neue Strafen gegen Volkswagen und Porsche in Südkorea wegen Abgasbetrugs

Die südkoreanische Regierung geht wegen des Dieselskandals weiter gegen VW und Porsche vor. Es würden Strafen von insgesamt rund 11,5 Milliarden Won (8,6 Millionen Euro) verhängt, kündigte das Umweltministerium an. Außerdem werde acht Modellen die Zulassung entzogen, darunter dem Audi A6, dem VW Touareg und dem Porsche Cayenne. Das Ministerium warf VW und Porsche vor, in Südkorea zwischen Mai 2015 und Januar 2018 mehr als 10.000 Wagen verkauft zu haben, die mit Betrugssoftware ausgerüstet waren, um niedrigere Schadstoffemissionen vorzutäuschen.

Volkswagen dementiert Interesse an Einstieg bei Tesla

Volkswagen hat den am Donnerstag aufgekommenen Spekulationen über einen möglichen Einstieg bei Tesla eine klare Absage erteilt. "Die Spekulationen sind gegenstandslos." Das Manager Magazin hatte aus der Konzernspitze zitiert: VW-Chef Herbert Diess "würde sofort einsteigen, wenn er könnte". Er glaube, dass Volkswagen von Teslas Batterie- und vor allem Softwarekompetenz profitieren könne.

Volkswagen spricht mit Ironridge über Lithium-Projekt in Ghana

Die Volkswagen AG hat mit dem australischen Rohstoffkonzern Ironridge Resources Ltd über dessen Lithium-Projekt in Ghana gesprochen. Die Gespräche seien gut verlaufen, teilte Ironridge Resources mit, ohne Einzelheiten zu nennen Das Unternehmen kündigte an, ähnliche Gespräche auch mit anderen Fahrzeugherstellern zu führen.

Audi will in Kooperation von Daimler und BMW einsteigen - Presse

Der Autobauer Audi will laut einem Magazinbericht in die Kooperation von BMW und Daimler im Bereich selbstfahrender Autos einsteigen. Audi wolle dies schon Mitte September während der Automesse IAA verkünden, berichtet die Wirtschaftswoche ohne Angabe von Quellen. BMW und Daimler hatten bereits im Juli eine langfristige Entwicklungskooperation für automatisiertes Fahren bekannt gegeben.

Umwelthilfe: Kein deutsches E-Auto unter 20 führenden Modellen

Nach einer Erhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) drohen deutsche Autobauern global den Anschluss bei der Elektromobilität zu verlieren. Unter den weltweit 20 meistverkauften Elektro-Pkw habe sich im Jahr 2018 kein einziges deutsches Modell befunden, erklärte Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Zudem habe sich in den vergangenen Monaten das Angebot an reinen Elektroautos verringert. Derzeit könnten nur drei Modelle konfiguriert und geliefert werden - der i3 von BMW sowie zwei schwere und teure Elektro-SUVs, der Mercedes EQC und der Audi E-Tron. Besonders fatal sei, dass die deutsche Automobilindustrie ausgerechnet in der volumenstarken Mittelklasse keine Angebote habe. Hier definierten Kia, Hyundai und Tesla den Standard.

Continental will neun von 32 Werken schließen - Presse

Der Automobilzulieferer Continental will laut einem Pressebericht neun seiner insgesamt 32 Werke der Antriebssparte Powertrain schließen. Das Unternehmen ziehe damit offenbar eine direkte Konsequenz aus der sich abschwächenden Konjunktur, berichtet die Hannoversche Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Gewerkschaftskreise.

Tesla-Aktionär: Musk muss nicht unbedingt CEO sein

Der Tesla-Aktionär Baillie-Gifford regt einen Wechsel an der Unternehmensspitze an. "Wir glauben nicht, dass Elon Musk unbedingt CEO sein muss", sagte Baillie-Gifford-Manager James Anderson dem Manager Magazin. Dem Fonds gehören 7,5 Prozent der Aktien; nur Vorstandschef und Gründer Elon Musk persönlich hält einen höheren Anteil an dem Elektroautohersteller.

Geely mit Gewinneinbruch - Preisdruck und Marktschwäche belasten

Belastet vom schwachen Automarkt in China hat Geely im ersten Halbjahr bei sinkenden Absätzen und Umsätzen einen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Umsatz sank um 11 Prozent auf 47,56 Milliarden chinesische Yuan, umgerechnet knapp 6,1 Milliarden Euro. Der Nettogewinn brach um 40 Prozent auf 4,01 Milliarden Yuan ein. Grund für das schwache Abschneiden sei der insgesamt schwächere Automarkt in China, der wichtigste der Welt. Zusätzlich zur schleppenden Nachfrage habe es angesichts eines harten Wettbewerbs Preisdruck gegeben, so die Geely Automobile Holdings Ltd.

BYD erzielt Gewinnsprung dank E-Auto-Boom - Sorge vor Förderkürzung

Der chinesische Autohersteller BYD hat im ersten Halbjahr dank der starken Nachfrage nach Elektrowagen einen Gewinnsprung erzielt. Das Unternehmen, das auch mit Daimler kooperiert, steigerte dank der guten Geschäfte auch seinen Marktanteil kräftig. An der Börse reagieren Anleger trotz des Gewinnsprungs vorsichtig, auch wegen möglicher weiterer Förderkürzungen der Regierung für Elektroautos. Einige Investoren hatten offenbar zudem mit einem noch besseren Ergebnis gerechnet. An der Börse in Hongkong fällt die BYD-Aktie um gut 5 Prozent.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/sha/bam

(END) Dow Jones Newswires

August 23, 2019 10:00 ET (14:00 GMT)

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