finanzen.net
09.11.2018 12:10
Bewerten
(0)

DIHK: Handelseinigung von USA und China träfe Europa

DRUCKEN

BERLIN (dpa-AFX) - Der Handelsstreit der USA mit China wird die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung des deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) empfindlich treffen. Dies gelte auch für den Fall, dass sich US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping auf eine neue Handelsvereinbarung verständigen sollten, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer am Freitag in Berlin.

Um das enormen Handelsbilanzdefizit der USA auszugleichen, dürfte China dann erheblich mehr Produkte und Dienstleistungen aus den USA kaufen. Dies werde "zumindest zum Teil zulasten von Europa gehen". Verschärfe sich hingegen der Konflikt mit wechselseitigen Sonderzöllen, sei das schädlich, weil Deutschland in China mit mehr als 5000 Unternehmen und in den USA mit gut 5300 Firmen vertreten sei, erläuterte Schweitzer.

Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und der EU sei noch längst nicht beigelegt. Über die von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker im Juli erreichte Grundsatzvereinbarung werde weiter verhandelt. "Diese Verhandlungen gestalten sich sehr schwierig", sagte Schweitzer. Er sei "skeptisch, dass es zu einer Lösung kommen wird". Die USA wollten auch den Agrarmarkt in eine Lösung einbeziehen, das lehne Frankreich ab. Die Vereinbarung Junckers mit Trump aus dem Juli sieht vor, dass beide Seiten die Abschaffung aller Zölle auf Industriegüter anstreben, ausgenommen Autos.

Angesichts der schwierigen Lage erwartet der DIHK für den deutschen Export in diesem Jahr nur noch ein Plus von 2,8 Prozent. Im Vergleich zum Jahresanfang haben sich die Erwartungen damit halbiert. "Das bedeutet übersetzt mehr als 55 Milliarden Euro weniger in den Auftragsbüchern hierzulande. Das entspricht etwa 0,2 bis 0,3 Prozentpunkten weniger Wachstum", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier./brd/DP/tos

Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Fünf deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten!

Das Gute liegt oft so nah. Heimische Internet-Unternehmen rollen den Markt auf. Im neuen Anlegermagazin erwartet Sie ein Special über deutsche Internet-Aktien, die Sie kennen sollten.
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX wenig verändert -- Asien uneinheitlich -- adidas-Aktie knickt nach Morgan Stanley-Analyse ein -- Geschäfte mit Trump: US-Demokraten nehmen Deutsche Bank ins Visier -- EZB, Ghosn, OSRAM im Fokus

SMA Solar-Aktie steigt nach Ausblick für 2019. China sperrt Microsofts Suchmaschine Bing. Amazon testet Lieferroboter bei Seattle. STMicro erwartet schwächeren Auftakt nach gutem Geschäftsjahr. EVOTEC erhält Meilensteinzahlung. Alibaba testet mit Roboter-Hotel neue Technologien. Trump verschiebt Rede zur Lage der Nation.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Erster Job
Wo Absolventen am meisten Geld verdienen
Abschlüsse der DAX-Chefs
Diese Studiengänge haben die DAX-Chefs absolviert
Die Performance der DAX 30-Werte in 2018.
Welche Aktie macht das Rennen?
Das sind die reichsten Länder Welt 2018
USA nicht mal in den Top 10
Die Performance der Rohstoffe in in 2018.
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Glauben Sie, dass es noch zu einem geordneten Brexit kommen wird?

finanzen.net Brokerage

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Amazon906866
CommerzbankCBK100
TeslaA1CX3T
BASFBASF11
Apple Inc.865985
Aurora Cannabis IncA12GS7
Heidelberger Druckmaschinen AG731400
EVOTEC AG566480
Allianz840400
Deutsche Telekom AG555750
Infineon AG623100
RWE AG St.703712