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03.04.2019 17:07
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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 03.04.2019 - 17.00 Uhr

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ROUNDUP/'FT': China und USA nähern sich Handelsabkommen

LONDON - Die USA und China haben in ihren Handelsgesprächen laut einem Bericht der "Financial Times" die meisten Hürden gemeistert und steuern damit auf ein Ende des Konflikts zu. Die Unterhändler hätten die meisten offenen Punkte geklärt, berichtete die Finanzzeitung am Mittwoch und berief sich auf mit dem aktuellen Verhandlungsstand vertraute Personen. Wie es weiter hieß, könnte die am heutigen Mittwoch startende Verhandlungsrunde mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer, dem US-Finanzminister Steven Mnuchin und Chinas Vize-Premierminister Liu He die möglicherweise entscheidende Gesprächsrunde sein.

Chinas Dienstleister deutlich optimistischer - Caixin

PEKING - Chinas Dienstleister sind einer Unternehmensumfrage zufolge deutlich zuversichtlicher geworden. Wie das Wirtschaftsmagazin Caixin am Mittwoch mitteilte, stieg der von ihm erhobene Indikator für kleinere Dienstleistungsunternehmen im März um 3,3 Punkte auf 54,4 Zähler. Das ist der höchste Stand seit Februar 2018. Analysten hatten im Mittel einen etwas schwächeren Anstieg erwartet.

USA: Dienstleister-Stimmung deutlich schlechter

TEMPE - Die Stimmung der Dienstleister in den USA hat sich im März deutlich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management (ISM) fiel um 3,6 Punkte auf 56,1 Zähler, wie das Institut am Mittwoch in Tempe mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit August 2017. Analysten hatten im Mittel mit 58,0 Punkten gerechnet.

USA: Privatbeschäftigung steigt weniger als erwartet - ADP

WASHINGTON - In den USA ist die Beschäftigung in der Privatwirtschaft im März überraschend wenig gestiegen. Wie der Arbeitsmarktdienstleister ADP am Mittwoch mitteilte, wurden 129 000 Arbeitsplätze geschaffen. Das ist der schwächste Zuwachs seit September 2017. Analysten hatten mit einem Zuwachs von 175 000 Stellen gerechnet. Allerdings wurde der Stellenaufbau im Vormonat leicht von 183 000 auf 197 000 korrigiert.

ROUNDUP: Deutschland und Frankreich wollen 'Allianz der Multilateralisten'

NEW YORK - Deutschland und Frankreich wollen dem weltweit zunehmenden Nationalismus eine "Allianz der Multilateralisten" zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit entgegensetzen. Bundesaußenminister Heiko Maas und sein französischer Kollege Jean-Yves Le Drian vereinbarten in New York, das Projekt gemeinsam voranzubringen. "Der Multilateralismus ist in seiner Funktionsweise bedroht", sagte Maas. Man müsse ein "jeder gegen jeden" unbedingt verhindern. Der SPD-Politiker nannte es als Ziel, internationale Organisationen und eine auf Regeln basierende Weltordnung zu stärken und dafür "überzeugte Teamplayer" zusammenzubringen.

ROUNDUP/Nach Verlust der Immunität: Guaidó bietet Maduro die Stirn

CARACAS - Den Schutz der parlamentarischen Immunität genießt Juan Guaidó nicht mehr - dennoch will der selbst ernannte venezolanische Interimspräsident weiter für einen Machtwechsel in dem südamerikanischen Land kämpfen. "Das wird mich nicht bremsen", sagte er am Dienstagabend (Ortszeit) vor seinen Anhängern. "Als ich diesen Kampf aufgenommen habe, in der Studentenbewegung, hatte ich auch keine parlamentarische Immunität - und wir haben ein ums andere Mal der Diktatur die Stirn geboten. Jetzt wird es nicht anders sein."

ROUNDUP: Juncker bei Kompromiss in London für weiteren Aufschub des Brexits

BRÜSSEL - EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker plädiert für eine Verschiebung des Brexits auf den 22. Mai, falls das britische Unterhaus dem Austrittsabkommen in den nächsten Tagen doch noch zustimmt. Dies müsse aber vor dem 12. April und mit einer tragfähigen Mehrheit geschehen, sagte Juncker am Mittwoch im Europaparlament. Er selbst werde sich bis zum letzten Tag dafür einsetzen, einen EU-Austritt Großbritanniens ohne Vertrag zu verhindern. Denn das würde nur den EU-Gegnern in die Hände spielen, sagte Juncker.

ROUNDUP: Unionsfraktion will bei Grundsteuer Öffnungsklauseln für Länder

BERLIN - Die Union pocht bei der Reform der Grundsteuer auf länderspezifische Regelungen. Der zuständige Fraktionsvize Andreas Jung (CDU) sagte am Mittwoch, die Fraktion bestehe auf eine Öffnungsklausel. "Die Länder, die eigene Regeln umsetzen wollen, sollen das auch können." Die Fraktion unterstützt damit einen Vorstoß Bayerns. Länderspezifische Regelungen könnten es den Bundesländern ermöglichen, eine eigene Grundsteuer zu erheben und dafür Regeln festzulegen.

ROUNDUP/Streit um Migration und Abschiebungen: Union macht Kompromissangebot

BERLIN - Vor den geplanten Beratungen über mehrere umstrittene Gesetzesvorhaben zu Abschiebungen und Einwanderung liegt ein neuer Kompromissvorschlag auf dem Tisch. Die Union bietet der SPD nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Altfall-Regelung für abgelehnte Asylbewerber mit festem Job an. Die Regelung geht über die im Gesetzentwurf für die sogenannte Beschäftigungsduldung bisher vorgesehenen Möglichkeiten hinaus. In der SPD fand der Vorstoß zunächst aber nur ein verhaltenes Echo.

EU-Kommission warnt Firmen vor Zollkontrollen bei chaotischem Brexit

BRÜSSEL - Die EU-Kommission hat Firmen vor weitreichenden Folgen im Falle eines ungeregelten Austritts Großbritanniens aus der EU gewarnt. "In dem Falle würde das Vereinigte Königreich vom einen Tag auf den anderen ein Drittstaat", sagte EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici am Mittwoch in Brüssel. Das würde radikale Veränderungen nach sich ziehen.

ROUNDUP: Weniger Bestellungen - Maschinenbau verliert deutlich an Tempo

FRANKFURT - Internationale Handelskonflikte und die Konjunkturabkühlung belasten zunehmend die Geschäfte der deutschen Maschinenbauer. Im Februar verfehlten die Bestellungen ihr Vorjahresniveau deutlich um 10 Prozent, wie der Branchenverband VDMA am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. "Die Konjunktur im Maschinenbau schwächt sich ab, die vielen politischen Belastungen insbesondere im internationalen Geschäft zeigen Wirkung", erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Es war der dritte Monat in Folge mit sinkenden Bestellungen für die exportorientierte deutsche Schlüsselindustrie.

Eurozone: Einzelhandel steigert Umsatz stärker als erwartet

LUXEMBURG - Die Einzelhändler der Eurozone haben den Umsatz im Februar stärker als erwartet gesteigert. Die Erlöse seien im Monatsvergleich um 0,4 Prozent gestiegen, teilte das Statistikamt Eurostat am Mittwoch mit. Im Jahresvergleich habe es einen Zuwachs um 2,8 Prozent gegeben. Analysten hatten im Monatsvergleich im Schnitt einen Zuwachs um 0,3 Prozent und im Jahresvergleich um 2,3 Prozent erwartet.

Großbritannien: Stimmung der Dienstleister verschlechtert sich deutlich

LONDON - Die Stimmung im britischen Dienstleistungssektor hat sich im März stärker als erwartet eingetrübt. Wie das Marktforschungsunternehmen Markit am Mittwoch in London mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex um 2,4 Punkte auf 48,9 Zähler. Das ist der tiefste Wert seit Juli 2016. Analysten hatten im Mittel lediglich einen Rückgang auf 50,9 Punkte erwartet.

ROUNDUP: Unternehmensstimmung im Euroraum sinkt weniger als erwartet

LONDON - Die Unternehmensstimmung in der Eurozone hat sich im März weniger als erwartet eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex - eine Umfrage in Unternehmen - sank um 0,3 Punkte auf 51,6 Zähler, wie das britische Forschungsinstitut IHS Markit am Mittwoch in London mitteilte. Volkswirte hatten wie in der ersten Schätzung einen Indexwert von 51,3 Punkten erwartet. Noch im Januar hatte der an den Finanzmärkten stark beachtete Stimmungsindikator bei 51,0 Punkten den tiefsten Stand seit mehr als fünf Jahren erreicht.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/bgf

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