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15.04.2019 17:15
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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 15.04.2019

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ROUNDUP: EU-Staaten geben grünes Licht für Handelsgespräche mit den USA

LUXEMBURG/BRÜSSEL - Der Weg für Gespräche zur Beilegung des Handelsstreits zwischen der EU und den USA ist endgültig frei. Die Mehrheit der Mitgliedstaaten der EU beschloss am Montag gegen den Widerstand Frankreichs das noch ausstehende Mandat für Handelskommissarin Cecilia Malmström. Die Schwedin will nun so schnell wie möglich mit der Regierung in Washington Verhandlungen über die Abschaffung von Zöllen auf Industriegüter beginnen und über eine engere Zusammenarbeit bei der gegenseitigen Anerkennung von Standards beraten.

SHANGHAI/ROUNDUP: Chinas Automarkt: Vom Taktgeber zum Sorgenkind?

SHANGHAI - Der weltgrößte Autobauer Volkswagen (Volkswagen (VW) vz) setzt in seinem wichtigsten Einzelmarkt China nach dem Absatzeinbruch auf staatliche Fördermaßnahmen. "Auf dem Markt wird die Mehrwertsteuersenkung helfen, den Absatz anzukurbeln", sagte Konzernchef Herbert Diess am Montag vor Beginn der Automesse im chinesischen Shanghai. VW (Volkswagen (VW) vz) hatte zuletzt mit seinen Partnern in dem Land daran zu knabbern, dass die Chinesen vor allem bei kleineren und mittleren Autos seit Monaten die Kauflust verloren haben.

USA: Empire-State-Index steigt nach Zweijahrestief

NEW YORK - Die Stimmung in der Industrie im US-Bundesstaat New York hat sich im April etwas aufgehellt. Der Empire-State-Index stieg um 6,4 Punkte auf 10,1 Zähler, wie die regionale Notenbank von New York am Montag mitteilte. Im Vormonat war er auf ein Zweijahrestief gefallen. Analysten hatten für April im Mittel mit 8,0 Punkten gerechnet.

Arbeitslosenquote in Türkei auf höchstem Stand seit zehn Jahren

ISTANBUL - Die Arbeitslosenquote in der Türkei ist auf 14,7 Prozent gestiegen und damit so hoch wie seit zehn Jahren nicht mehr. Rund 4,7 Millionen Türken waren im Januar ohne Job, wie das Statistikamt in Ankara am Montag mitteilte. Das sind im Vergleich zum Vorjahr rund 1,3 Millionen Menschen mehr. Besonders die Jugendarbeitslosigkeit ist demnach hoch (26,7 Prozent).

Bundesregierung lehnt Forderung nach Konjunkturpaket ab

BERLIN - Die Bundesregierung hat Forderungen nach einem Konjunkturpaket angesichts des schwächeren Wirtschaftswachstums abgelehnt. Es gebe keine Notwendigkeit für ein Konjunkturprogramm, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Zwar komme die Konjunktur in ein "unruhigeres Fahrwasser", das Wachstum sei aber weiter aufwärts gerichtet. Die Regierung verfolge eine "sehr solide" Haushaltspolitik und wolle mehr investieren.

ROUNDUP 2: Jobcenter sollen Fehler bei Zählung von Arbeitslosen korrigieren

BERLIN - Nach Kritik an angeblich fehlerhafter Zählung von Arbeitslosen sollen die Jobcenter die Angaben regelmäßig überprüfen. Bei Bedarf sollen die Zahlen korrigiert werden, wie eine Sprecherin der Bundesagentur für Arbeit (BA) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Dazu sei eine entsprechende Weisung in Kraft getreten. Auf die angeblichen Erfassungsfehler bei Hartz-IV-Empfängern in großem Stil hatte der Bundesrechnungshof aufmerksam gemacht. In einem bisher unveröffentlichten Bericht stellten die Rechnungsprüfer Ende Februar fest, dass die Jobcenter zuletzt rund 290 000 Menschen mit einem falschen Status an die BA-Statistik gemeldet hätten - 8,6 Prozent der Leistungsempfänger.

ROUNDUP: Vermögen der Bundesbürger steigt im Schnitt - Auch Goldschatz größer

FRANKFURT - Aktien und vor allem Immobilien machen den Unterschied aus: Nach Daten der Bundesbank sind die Vermögen der privaten Haushalte weiterhin ungleich verteilt - auch wenn sie im Durchschnitt gestiegen sind. Das geht aus der am Montag veröffentlichten Bundesbank-Studie "Private Haushalte und ihre Finanzen" (PHF) hervor.

Bundesbank erwartet moderates Wirtschaftswachstum

FRANKFURT - Die Bundesbank sieht die deutsche Wirtschaft trotz des Abschwungs in der Industrie insgesamt auf moderatem Wachstumskurs. Im Winterquartal 2019 (Januar bis März) habe die Konjunktur "zu einem erheblichen Teil" von binnenwirtschaftlichen Sondereffekten profitiert, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Bundesbank. Ohne diese Sondereinflüsse vor allem in der Baubranche bleibe die konjunkturelle Grundtendenz der deutschen Wirtschaft verhalten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

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