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20.02.2019 17:04
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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 20.02.2019 - 17.00 Uhr

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ROUNDUP 2/Brexit-Streit: EU-freundliche Politikerinnen verlassen Mays Partei

LONDON - Politisches Beben im britischen Parlament: Fünf Wochen vor dem Brexit hat die neu gegründete "Unabhängige Gruppe" im Unterhaus Zuwachs auch von den regierenden Konservativen bekommen. Die EU-freundlichen Politikerinnen Heidi Allen, Sarah Wollaston und Anna Soubry traten am Mittwoch aus der Tory-Partei aus und schlossen sich der neuen Gruppe an. In ihr sind bereits acht Abgeordnete, die die größte Oppositionspartei Labour aus Protest verlassen hatten.

Britischer Außenminister ruft vor Brexit zu politischer Weitsicht auf

BERLIN - Der britische Außenminister Jeremy Hunt hat die Staaten der Europäischen Union aufgerufen, die Zusammenarbeit nicht durch einen ungeordneten Brexit seines Landes beschädigen zu lassen. "Jetzt schlägt die Stunde einer großzügigen und weitsichtigen Führung", sagte Hunt am Mittwoch in Berlin bei einer Rede vor der Konrad-Adenauer-Stiftung. Er wollte später seinen Amtskollegen Heiko Maas (SPD) treffen.

Brexit: EU-Kommission plant auch für 'schlimmstes Szenario'

BRÜSSEL - Die EU sieht sich gut für den Fall eines ungeregelten Brexits gewappnet. "Wir sind bereit", sagte ein Sprecher der Europäischen Kommission am Mittwoch in Brüssel. "Wir planen für alle erdenklichen Szenarien, einschließlich des schlimmsten."

EZB-Chefvolkswirt Praet: Es droht ein wirtschaftlicher Teufelskreis

FRANKFURT - Die Wirtschaft der Eurozone ist nach Einschätzung des Chefvolkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB), Peter Praet, nicht weit von einem Teufelskreis entfernt. "Das Wirtschaftsklima in der Eurozone verändert sich fundamental und nicht nur vorübergehend", sagte Praet am Mittwoch in Frankfurt. Dies habe mit den Handelskonflikten und politischen Unsicherheiten, wie dem Brexit und der Lage in Italien, zu tun. "Wir sind jetzt noch nicht in einem Teufelskreis, aber wir sind nahe dran."

ROUNDUP: Japans Exportmotor stottert - Ausfuhren nach China brechen ein

TOKIO - Japans Exportwirtschaft leidet zunehmend unter der abflauenden Konjunktur in China. Im Januar seien die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt im Jahresvergleich um 8,4 Prozent auf rund 5,6 Billionen Yen (etwa 44,5 Milliarden Euro) gesunken, teilte das japanische Finanzministerium am Mittwoch in Tokio mit. Es ist der zweite Exportrückgang in Folge und der stärkste Rückschlag seit Oktober 2016.

ROUNDUP: Bundesrichter fassen Rechte kirchlicher Arbeitgeber erneut enger

ERFURT - Das Bundesarbeitsgericht hat die Rechte der Kirchen als Arbeitgeber weiter eingeschränkt. Die Richter erklärten am Mittwoch die Kündigung eines Chefarztes an einem katholischen Krankenhaus in Düsseldorf wegen dessen Scheidung und Wiederheirat für nicht rechtmäßig. Dem Chefarzt war 2009 fristlos gekündigt worden, weil die Kirche in seiner zweiten standesamtlichen Hochzeit einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß sah. Laut Urteil wurde der Mediziner damit gegenüber nicht katholischen Kollegen unzulässig benachteiligt, bei denen eine Wiederheirat kein Kündigungsgrund wäre.

Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich überraschend deutlich auf

LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Februar überraschend deutlich aufgehellt. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 0,5 Punkte auf minus 7,4 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Mittwoch in Luxemburg mit. Volkswirte hatten mit minus 7,7 Punkten gerechnet. Der Wert liegt damit weiter über dem langjährigen Durchschnitt von minus 11,3 Punkten.

ROUNDUP: Trump macht nächsten Schritt auf Weg zum Aufbau einer 'Space Force'

WASHINGTON - Die US-Regierung treibt ihre Pläne zur Schaffung einer eigenen Streitkraft für den Weltraum voran. US-Präsident Donald Trump beauftragte am Dienstag (Ortszeit) in einem Dekret das Pentagon, eine Gesetzesvorlage für den Kongress auszuarbeiten.

ROUNDUP: Zoll soll mit mehr Personal Kampf gegen Schwarzarbeit verstärken

BERLIN - Mit zusätzlichem Personal und mehr Kompetenzen soll der Zoll künftig härter gegen Schwarzarbeit vorgehen. "Illegale Beschäftigung ist keine Lappalie", sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch in Berlin, nachdem das Kabinett seinen Gesetzentwurf angenommen hatte. Allein in den vergangenen beiden Jahren hat der Zoll nach Angaben seines Ministeriums Schäden durch illegale Beschäftigung, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug in Höhe von rund 1,8 Milliarden Euro aufgedeckt.

Umfrage: Drittel der Privathaushalte in Deutschland ohne Ersparnisse

FRANKFURT - Fast jeder dritte Privathaushalt in Deutschland verfügt einer Umfrage zufolge über keine Ersparnisse. 31 Prozent von 1006 Befragten gaben in der Erhebung im Auftrag der ING (ING Group) Deutschland an, ihr Haushalt habe keine Rücklagen und könne nichts sparen, weil am Ende des Monats das Geld alle sei.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/bgf

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