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21.05.2019 17:04
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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 21.05.2019 - 17.00 Uhr

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ROUNDUP: Britische Premierministerin May will neuen Brexit-Plan vorstellen

LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May will noch am Dienstagnachmittag (17 Uhr MESZ) bei einer Rede in London ihre jüngsten Brexit-Pläne darlegen. Das teilte der britische Regierungssitz Downing Street auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

ROUNDUP 3: 90 Tage Aufschub für Huawei bei Google-Sperre

WASHINGTON/PEKING - Nutzer von Huawei-Smartphones müssen sich zumindest bis Mitte August keine Gedanken über Software-Updates und Google (Alphabet C (ex Google))-Apps machen. Die US-Regierung lockerte die erst vergangene Woche verfügten strengen Maßnahmen gegen den chinesischen Konzern. Für zunächst 90 Tage sind nun einige Geschäfte mit Huawei erlaubt. Dabei geht es vor allem um die Versorgung bereits ausgelieferter Smartphones sowie den Betrieb von Mobilfunk-Netzwerken mit Huawei-Technik.

ROUNDUP: OECD ruft zu internationaler Zusammenarbeit auf

PARIS - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat vor einer Verschärfung internationaler Handelskonflikte gewarnt und die Länder der Welt zu einer stärkeren Zusammenarbeit aufgerufen. Das globale Wachstum habe sich merklich abgeschwächt und dürfte unterdurchschnittlich bleiben, heißt es in dem am Dienstag in Paris veröffentlichten Konjunkturausblick. Handel und Investitionen hätten sich deutlich abgeschwächt, vor allem in Europa und Asien. Die Stimmung von Unternehmen und Verbrauchern habe sich eingetrübt, die Industrieproduktion gehe zurück.

Handelskonflikt dämpft Maschinenexporte nach China

FRANKFURT - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China hinterlässt Spuren im Exportgeschäft der deutschen Maschinenbauer. Im ersten Quartal legten Ausfuhren nach China nur um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zu, wie der Branchenverband VDMA am Dienstag in Frankfurt mitteilte. Die Verunsicherung der Kunden in China sei groß, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Das Reich der Mitte ist nach den USA der zweitgrößte Einzelmarkt für Maschinen "Made in Germany". Weltweit exportierte Deutschland in den ersten drei Monaten Maschinen für 43,8 Milliarden Euro. Das waren 2,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Eurozone: Verbrauchervertrauen hellt sich auf

LUXEMBURG - Das Verbrauchervertrauen in der Eurozone hat sich im Mai verbessert. Der entsprechende Indikator sei im Vergleich zum Vormonat um 0,8 Punkte auf minus 6,5 Punkte gestiegen, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Luxemburg mit. Volkswirte hatten hingegen mit minus 7,7 Punkten gerechnet.

USA: Verkäufe bestehender Häuser sinken erneut

WASHINGTON - Die Wiederkäufe von Häusern sind im April erneut gesunken. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 0,4 Prozent zurückgegangen, teilte die Maklervereinigung "National Association of Realtors" (NAR) am Dienstag in Washington mit. Analysten hatten hingegen einen Anstieg um 2,7 Prozent erwartet. Im März waren die Verkäufe um 4,9 Prozent gefallen.

Regierungskrise in Österreich: FPÖ will möglicherweise Kurz stürzen

WIEN - Nach dem Bruch der rechtskonservativen Regierung in Österreich erwägt die rechte FPÖ, sich am Sturz von Kanzler Sebastian Kurz zu beteiligen. "Es wäre ja fast naiv von Kurz anzunehmen, dass wir Freiheitlichen nach dem Misstrauen von Kurz gegen uns kein Misstrauen gegen ihn haben", sagte FPÖ-Politiker Herbert Kickl (FPÖ) der Zeitung "Österreich". ÖVP-Chef Kurz hatte am Montag die Entlassung Kickls als Innenminister vorgeschlagen, daraufhin kündigten alle FPÖ-Minister ihren Rücktritt aus der Regierung an.

Mitte-Rechts-Bündnis in Australien hat Mehrheit sicher

CANBERRA - In Australien kann das Mitte-Rechts-Bündnis von Premierminister Scott Morrison im neuen Parlament mit einer eigenen Mehrheit weiterregieren. Nach ihrem überraschenden Erfolg bei der Wahl am vergangenen Samstag haben Liberale und Nationale Partei im Parlament mindestens 76 von insgesamt 151 Mandaten sicher, wie die Wahlkommission am Dienstag in Canberra nach Auszählung weiterer Stimmen mitteilte. Damit ist die Mehrheit, um allein eine Regierung bilden zu können, erreicht. Nach Berechnungen der Kommission werden vermutlich noch weitere zwei Mandate hinzukommen.

Trump droht Teheran erneut mit Konsequenzen bei Provokation

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die iranische Führung erneut vor einer Provokation gewarnt, sich aber zugleich gesprächsbereit gezeigt. "Der Iran würde einen großen Fehler machen, wenn sie irgendwas täten", sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) in Washington, ohne konkreter zu werden. Wenn die Führung in Teheran etwas tue, müsse sie mit einer kraftvollen Reaktion rechnen. "Aber wir haben keine Hinweise darauf, dass sie das tun werden", betonte er. Trump gab sich zugleich gesprächsbereit. "Wenn sie anrufen, würden wir sicher verhandeln." Teheran müsse aber bereit sein für Verhandlungen. "Wenn sie nicht bereit sind, brauchen sie auch nicht anzurufen."

Maduro für vorgezogene Parlamentswahl in Venezuela

CARACAS - Im Machtkampf in Venezuela hat sich Präsident Nicolás Maduro für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen. "Nehmen wir die Herausforderung an, uns vorgezogenen Wahlen zur Nationalversammlung zu stellen, damit wir mit Stimmen zeigen, wer den Rückhalt des Volkes genießt", schrieb Maduro am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter. Einen möglichen Termin nannte er nicht. Die von der Opposition kontrollierte Volksvertretung ist bis Ende 2020 gewählt.

USA heben Stahlzölle für Kanada und Mexiko formell auf

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die von ihm selbst eingeführten Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte aus den Nachbarländern Kanada und Mexiko wie angekündigt aufgehoben. Die Neuregelung trat am Montag um eine Minute nach Mitternacht (Ortszeit) in Kraft, wie aus einer Proklamation Trumps hervorging. Im vergangenen Juni hatte Trump Sonderzölle auf Stahlimporte aus den Nachbarstaaten in Höhe von 25 Prozent und auf Aluminium-Importe in Höhe von 10 Prozent erhoben. Am Freitag hatte Trump verkündet, dass die USA eine Einigung mit Kanada und Mexiko erzielt hätten.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/elm

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