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22.07.2019 17:04
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dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 22.07.2019 - 17.00 Uhr

ROUNDUP 2/Premier-Wechsel in London: Neue Umfrage sieht Boris Johnson weit vorn

LONDON - Im Rennen um die Nachfolge von Premierministerin Theresa May nimmt Boris Johnson Kurs auf Downing Street. Der 55-Jährige gilt als haushoher Favorit, Chef seiner Konservativen Partei und damit auch der Regierung zu werden. Nach einer jüngsten Umfrage unter Tory-Mitgliedern könnte der umstrittene Politiker mehr als 70 Prozent der Stimmen bekommen. Seinem Konkurrenten, Außenminister Jeremy Hunt, werden nur geringe Chancen eingeräumt.

Iran: Britischer Tanker 'Stena Impero' war auf falscher Richtungsspur

TEHERAN - Die Beschlagnahmung des britischen Tankers "Stena Impero" war nach iranischen Angaben sowohl legal als auch legitim und "keineswegs eine Vergeltungsmaßnahme". Teheran könne Dokumente vorweisen, dass der Tanker in iranischen Gewässern gewesen und auf der falschen Richtungsspur von Süden in die Straße von Hormus eingefahren sei, sagte Regierungssprecher Ali Rabiei am Montag nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Zugleich deutete Rabiei auf seiner Twitter-Seite die Bereitschaft des Irans für eine diplomatische Lösung des Problems an.

ROUNDUP/Bundesbank: Facebook-Geld darf Zentralbanken-Aufgaben nicht gefährden

FRANKFURT - Die Deutsche Bundesbank sorgt sich um die Sicherheit des Zahlungsverkehrs und die Finanzstabilität bei einer möglichen Einführung von Facebooks Digitalwährung Libra. Zwar seien wichtige Fragen zum Vorgehen des Libra-Konsortiums um Facebook noch offen, schrieb die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. "Gleichwohl scheint es sinnvoll, dass Aufsichtsbehörden und Zentralbanken das Vorhaben schon jetzt sorgfältig beobachten und bewerten."

Trump fordert erneut Zinssenkung von US-Notenbank

WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump hat die US-Notenbank Federal Reserve erneut zur Senkung des Leitzinses aufgefordert. "Es ist viel teurer für die Federal Reserve die Zinsen stärker zu senken, wenn sich die Wirtschaft in der Zukunft tatsächlich abschwächt! Sehr günstig, in der Tat produktiv, jetzt zu handeln," schrieb Trump am Montag auf Twitter.

Bundesagentur: Bruttoeinkommen 2018 um knapp drei Prozent gestiegen

NÜRNBERG - Die Bruttoverdienste sozialversicherungspflichtig Beschäftigter sind 2018 im Vergleich zu 2017 um knapp drei Prozent gestiegen. Habe der entsprechende Verdienst 2017 im Mittel noch bei 3209 Euro gelegen, seien es im vergangenen Jahr 3304 Euro gewesen, geht aus einer am Montag veröffentlichten Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor. Gründe für die Zunahme sind nach Einschätzung einer BA-Statistikexpertin neben der Erhöhung der Tarifgehälter auch ein wachsenden Anteil gut qualifizierter Beschäftigter, die in der Regel höhere Bruttoeinkommen beziehen.

Bundesbank erwartet sinkende Wirtschaftsleistung

FRANKFURT - Die Bundesbank rechnet mit einem Dämpfer für die deutsche Konjunktur im zweiten Quartal. "Die deutsche Wirtschaftsleistung dürfte sich im zweiten Vierteljahr 2019 leicht verringert haben", schrieb die Notenbank in ihrem am Montag veröffentlichten Monatsbericht für Juli. Zwar habe die Binnenwirtschaft wohl weiter für Auftrieb gesorgt - die Verbraucher sind dank der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt in Konsumlaune. Allerdings seien zuletzt Sondereffekte entfallen, die die Wirtschaft zu Jahresbeginn noch angekurbelt hätten, erläuterten die Experten.

Große Unterschiede bei Wirtschaftserwartungen in den Bundesländern

BERLIN - Die Hälfte der Bürger (50 Prozent) rechnet einer Umfrage zufolge damit, dass sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland in den kommenden Jahren verschlechtern wird. Nur 14 Prozent der Befragten im "Trendbarometer" im Auftrag von RTL und n-tv erwarten dagegen eine Verbesserung. 34 Prozent rechnen nicht mit einer Veränderung. Große regionale Unterschiede zeigt die am Montag veröffentlichte Forsa-Umfrage bei den Erwartungen für die Entwicklung der Wirtschaft im eigenen Bundesland - am positivsten fallen die Einschätzungen dabei in Sachsen und Thüringen aus.

Duisburger Hafen spürt weltweite Konjunktureintrübung

DUISBURG - Der Duisburger Hafen spürt die weltweite Eintrübung der Konjunktur. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Gesamtgüterumschlag im nach eigenen Angaben weltgrößten Binnenhafen um 5 Prozent auf 31 Millionen Tonnen, wie die Duisburger Hafen AG Duisport am Montag mitteilte. Auch der Containerumschlag ging zurück. "Nach Jahren des kontinuierlichen Wachstums spürt Duisport, dass das wirtschaftliche Umfeld schwieriger geworden ist", hieß es in der Mitteilung.

Auftragseinbruch im bayrischen Maschinenbau

MÜNCHEN - Die Abkühlung der Konjunktur schlägt auf Bayerns Maschinenbauer durch: Im ersten Halbjahr sind die Auftragseingänge um sieben Prozent zurückgegangen. Das berichtete am Montag Claudia Haimer, die Präsidentin des Branchenverbands VDMA im Freistaat. Dementsprechend geht der VDMA davon aus, dass die Produktion in diesem Jahr sinken wird und nicht steigen, wie noch im April erhofft.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/elm

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