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20.02.2019 15:25
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dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 20.02.2019 - 15.15 Uhr

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ROUNDUP: Fresenius stellt nach 'schwierigem Rekordjahr' Weichen für Wachstum

BAD HOMBURG - Der Gesundheitskonzern Fresenius (Fresenius SECo) hat im deutschen Klinikgeschäft und bei seiner Dialysetochter FMC (Fresenius Medical Care) ein mit Problemen behaftetes Jahr 2018 hinter sich. Zwar schloss das Unternehmen abermals auf Rekordniveau ab, doch Fresenius-Chef Stephan Sturm will den Konzern nun mit höheren Investitionen wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen. Fresenius-Aktien legten im frühen Handel um 3,26 Prozent zu. FMC-Papiere gewannen an der Dax-Spitze mehr als vier Prozent. Ein Händler lobte die Aktienrückkäufe.

ROUNDUP 2: MTU erhöht Dividende - Aktie sackt ab

MÜNCHEN - Der Münchener Triebwerksbauer MTU (MTU Aero Engines) hat trotz der Verzögerungen bei Airbus-Mittelstreckenjets (Airbus SE (ex EADS)) 2018 ein Rekordjahr hingelegt. Nachdem MTU-Chef Reiner Winkler seine Ziele für Umsatz und Gewinn bereits zweimal angehoben hatte, übertraf das Unternehmen auch diese Marken und die Erwartungen von Analysten. Die Dividende will Winkler kräftig erhöhen und fasst für 2019 weitere Steigerungen bei Umsatz und Gewinn ins Auge. Unterdessen bereiten sich die Münchner darauf vor, bei dem Antrieb für den erwarteten neuen mittelgroßen Boeing-Jet mitzumischen.

ROUNDUP: Telefonica Deutschland punktet durch Einsparungen - Weiter Verluste

MÜNCHEN - Der Mobilfunknetzbetreiber Telefonica Deutschland (O2) hat im Schlussquartal von teureren Tarifen und Einsparungen profitiert. Das operative Ergebnis kletterte unerwartet kräftig, auch beim Umsatz konnte das Unternehmen vor allem dank starker Smartphone-Verkäufe zulegen. Unternehmenschef Markus Haas will im Jahr der geplanten ersten Frequenzauktion für den neuen 5G-Mobilfunkstandard zudem das viel kritisierte LTE-Netz noch einmal deutlich ausbauen, wie er am Mittwoch in Madrid sagte.

Großbank UBS soll in Frankreich 3,7 Milliarden Euro Strafe zahlen

PARIS - Wegen Geschäften mit Steuerhinterziehern muss die Schweizer Großbank UBS in Frankreich ein Strafgeld von 3,7 Milliarden Euro zahlen. Das entschied ein Pariser Gericht am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Strafe in dieser Höhe gefordert. Die UBS-Aktien gerieten nach der Nachricht deutlich unter Druck und sanken um drei Prozent.

Hohe Kosten drücken Ergebnis bei ElringKlinger stärker als erwartet

DETTINGEN/ERMS - Hohe Rohstoffpreise und die Auswirkungen einer hohen Nachfrage in Nordamerika haben den Autozulieferer ElringKlinger noch deutlich mehr Geld gekostet als erwartet. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) für 2018 sank im Vergleich zum Jahr davor deutlich um gut 29 Prozent auf etwas mehr als 100 Millionen Euro, wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. ElringKlinger hatte seine Erwartungen Mitte vergangenen Jahres bereits heruntergeschraubt, landete nun aber nochmals darunter. 2018 soll es daher keine Dividende für die Aktionäre geben.

Windkraftanlagenbauer Senvion kappt wegen Lieferschwierigkeiten die Prognose

LUXEMBURG - Der mit einem schwierigen Branchenumfeld ringende Windkraftanlagenbauer Senvion muss wegen Lieferproblemen bei seiner Jahresprognose erneut zurückrudern. Nach einer vorläufigen Prüfung dürfte im Jahr 2018 ein Umsatz von rund 1,45 Milliarden Euro und eine bereinigte operative Gewinnmarge (Ebitda-Marge) von 3 Prozent erzielt worden sei, wie das Unternehmen am Dienstagabend mitgeteilt hat.

Air France-KLM mit mehr Gewinn - Treibstoffkosten sollen weiter steigen

PARIS - Die Fluggesellschaft Air France-KLM hat trotz eines turbulenten Sommers mit Chefwechsel und Streiks in Europa im abgelaufenen Jahr mehr verdient. Unter dem Strich blieb 2018 ein Gewinn in Höhe von 409 Millionen Euro und damit deutlich mehr als ein Jahr zuvor mit 163 Millionen, wie der französisch-niederländische Konzern am Mittwoch in Paris mitteilte. Dazu hätten auch Kosteneinsparungen beigetragen. Allerdings waren im Vorjahr hohe Einmalkosten angefallen.

Energiekonzern Iberdrola profitiert vom Ausbau erneuerbarer Energien

MADRID - Der spanische Energiekonzern Iberdrola (Iberdrola SA) hat im vergangenen Jahr dank guter Geschäfte mit erneuerbaren Energien in Brasilien und Spanien den Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch die Konsolidierung des brasilianischen Energieunternehmens Neoenergia trug positiv zum Ergebnis bei, wie Iberdrola am Mittwoch in Madrid mitteilte. Bei den Anlegern kamen die Resultate gut an. Die Aktien stiegen am Vormittag um mehr als anderthalb Prozent.

Glencore wegen Abschreibungen mit Gewinnrückgang

BAAR - Der Rohstoffkonzern Glencore hat wegen hoher Abschreibungen einen kräftigen Gewinnrückgang verzeichnet. Der auf die Aktionäre entfallende Gewinn sei im Jahresvergleich um 41 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar gesunken, wie Glencore am Mittwoch im schweizerischen Baar mitteilte. Ohne die Abschreibungen in Höhe von 1,6 Milliarden Dollar wäre der Gewinn um fünf Prozent auf 5,8 Milliarden Dollar gestiegen.

Lloyds steigert Gewinn deutlich

LONDON - Die britische Großbank Lloyds (Lloyds Banking Group) hat 2018 deutlich mehr verdient. Gründe waren anziehende Zinserträge, geringere Kosten, niedrigere Steuern und geringere Rückstellungen für Schadenersatzzahlungen an britische Verbraucher. Wie die Bank am Mittwoch in London mitteilte, legte der Überschuss um fast ein Viertel auf 4,4 Milliarden Pfund (5,1 Mrd Euro) zu. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis habe um sechs Prozent auf knapp 8,1 Milliarden Pfund zugelegt.

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/mis

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