Drägerwerk: Höhere Umsatzdynamik als Knackpunkt

15.12.25 16:44 Uhr

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Drägerwerk peilt für 2025 die obere Hälfte der Zielwerte für Umsatz und EBIT-Marge an. Die Euphorie nach Bekanntgabe der Q3-Zahlen ist jedoch wieder komplett verflogen.

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Drägerwerk ist ein Spezialist für Medizin- und Sicherheitstechnik. Die Produkte werden in der Notfallversorgung, in der Intensivmedizin, aber auch beim Arbeits-, Brand- und Katastrophenschutz nachgefragt. Zuletzt sogar wieder etwas stärker: Im Neunmonatszeitraum 2025 stiegen die Auftragseingänge konzernweit um über 7 Prozent auf fast 2,6 Mrd. Euro.

2025 dürfte eingetütet sein

Auf der Basis ist das Management für 2025 optimistisch: Der Umsatz soll währungsbereinigt nun um 3 bis 5 Prozent (zuvor 1 bis 5 Prozent) steigen und die EBIT-Marge zwischen 4,5 und 6,5 Prozent (zuvor: 3,5 bis 6,5 Prozent) liegen. Nach Veröffentlichung der erhöhten Prognose ging es für die Drägerwerk-Aktie auch erst einmal bis auf ein neues Jahreshoch bei über 77 Euro nach oben. Mittlerweile ist jedoch das Papier wieder abgesackt.

Warten auf die 2026er-Prognose

Analysten erwarten 2025 einen Gewinn/Aktie von 6,00 bis 6,30 Euro. Damit ist das Papier auf KGV-Basis sicher nicht zu teuer. Aufgrund der verhaltenen Wachstumsraten gestehen Anleger dem Papier aktuell aber auch keine höhere Bewertung – und damit höhere Kurse – zu. Vielleicht ändert sich das aber schon 2026.

Fazit

Dass Deutschland wieder mehr in Sicherheit investieren muss, dürfte eine mehrheitsfähige Aussage sein. Das könnte zukünftig auch Drägerwerk zugutekommen. Wenngleich das Unternehmen nicht direkt als Profiteur höherer Verteidigungsausgaben gilt, dürfte Sicherheitstechnik beispielsweise im Bereich des Katastrophenschutzes durchaus stärker nachgefragt werden. Informationen hierzu gibt es wohl aber erst bei Vorlage der Geschäftszahlen 2025 inklusive des Ausblicks auf 2026.

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