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12.10.2018 12:29
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Draghi: Signifikanter Stimulus nötig, um Inflation anzutreiben

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Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Eurozone-Wirtschaft wird nach Überzeugung von EZB-Präsident Mario Draghi ihren breitbasierten Aufschwung trotz der jüngsten Abschwächung fortsetzen. Im zweiten Quartal wuchs die Wirtschaft mit einer Jahresrate von 2,1 Prozent. Sie weise weiterhin eine hohe Kapazitätsauslastung auf, und die Arbeitsmärkte verengten sich in mehreren Ländern und Sektoren, sagte Draghi in einem Statement zur Tagung vom Internationalen Währungsfonds (IWF).

"Es bedarf noch erheblicher geldpolitischer Impulse, um den weiteren Anstieg des inländischen Preisdrucks und der Entwicklung der Gesamtinflation mittelfristig zu unterstützen", erklärte er. "Auf jeden Fall ist der EZB-Rat bereit, alle seine Instrumente entsprechend anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Inflation weiterhin nachhaltig in Richtung des Inflationsziels des EZB-Rates bewegt."

Derzeit gebe es keine Anzeichen für ein übermäßiges Kreditwachstum oder gröbere Fehlentwicklungen bei den Vermögenspreisen. Einige Sektoren der Immobilienmärkte erforderten jedoch in einigen Ländern des Euroraums eine genaue Überwachung, insbesondere im Anschluss an die Warnungen des Europäischen Ausschusses für Systemrisiken (ESRB), sagte der Notenbankchef.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/chg

(END) Dow Jones Newswires

October 12, 2018 06:30 ET (10:30 GMT)

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