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16.01.2019 09:32
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DZ BANK - Breakout über Widerstandslinie in Vorbereitung

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INHALT

Fokus der Anleger liegt auf 11.009 Punkte

Präferiertes Szenario: Tendenz in Richtung mittelfristiger Trendwende

Gegenszenario: Bären gedulden sich auf Fortsetzung des Abwärtstrends

Widerstände und Unterstützungen
Widerstand 1: 11.009 Punkte
Widerstand 2: 11.570 Punkte
Unterstützung 1: 10.586 Punkte
Unterstützung 2: 10.278 Punkte

DZ BANK Produkte
TURBO LONG 9.550 2019/03: BASISWERT DAX
(WKN: DDL7CP)
TURBO SHORT 12.275 2019/03: BASISWERT DAX
(WKN: DDJ4SR)

Glossar

Rechtliche Hinweise

Impressum

Fertiggestellt
16.01.2019

Analyst
Marvin Herzberger


DAX-Analyse für Mittwoch, den 16. Januar 2019

DZ BANK – Breakout über Widerstandslinie in Vorbereitung

» Fokus der Anleger liegt auf 11.009 Punkte

In dieser Woche stand China gleich zweimal im Fokus der Anleger. Zum Wochenbeginn sorgte ein schrumpfender Außenhandel des Landes für Sorgen über eine konjunkturelle Abkühlung im Reich der Mitte. Die Folge war ein Gap Down im deutschen Leitindex, welches bis zum Börsenschluss allerdings wieder geschlossen werden konnte. Am gestrigen Handelstag stellte die chinesische Regierung Steuersenkungen in Aussicht, wodurch das konjunkturelle Wachstum des Landes neuen Aufschwung erhalten sollte. Die Märkte würdigten diesen Schritt mit einem kraftvollen Gap Up, doch auch diese Kurslücke wurde während der Handelszeit wieder geschlossen. Nachbörslich stand dann die Abstimmung über das Brexit-Abkommen im britischen Parlament im Fokus. Wie von Marktbeobachtern erwartet, wurde der Deal mit 432 zu 202 Stimmen abgelehnt und für heute ein Misstrauensvotum gegen May angekündigt. Unserer Einschätzung nach sollte die Erholungsbewegung somit bis zur Kursmarke bei 11.009 Punkten (Widerstand 1) fortgeführt werden. Bereits gestern wurde ein erster Angriff auf die Kursregion von 11.000 Punkten unternommen, welcher jedoch temporär scheiterte. Es muss dem DAX in einer weiteren Aufwärtsbewegung gelingen, die Barriere nachhaltig zu durchstoßen, um im Anschluss auf die charttechnische Hürde bei 11.570 Punkte (Widerstand 2) zusteuern zu können. An dieser Kursmarke wurde das Verlaufshoch vom 03. Dezember 2018 markiert und es befindet sich zugleich in unmittelbarer Nähe zur abwärts gerichteten Trendlinie. Ein dauerhaftes Überwinden der Distributionszone sollte demnach zu einer mittelfristigen Trendwende führen. Eine Divergenz zu einem schnellen und starken Kursanstieg bildet momentan allerdings das intakte Verkaufssignal der Slow Stochastic. Es wurde im überkauften Bereich getriggert und wird bei einer Seitwärtsbewegung nur langsam abgebaut. Vorbörslich wird der DAX mit einem Kursanstieg bei +0,2% getaxt. Das Long-Szenario ist erst hinfällig, wenn der DAX nachhaltig unter die Unterstützung bei 10.586 Punkte fällt.

» Präferiertes Szenario: Tendenz in Richtung mittelfristiger Trendwende

Mit dem gestrigen Kursanstieg konnte der DAX erneut seine Bestrebungen nach höheren Kursen unter Beweis stellen. Die Erholungsbewegung hat damit bereits seit knapp drei Wochen Bestand und konnte den Index zumindest temporär um 720 Punkte nach oben ziehen. Wichtig ist dabei auch die Tatsache, dass das deutsche Börsenbarometer sich nach dem Überschreiten des GD 20 oberhalb von dieser Kursregion stabilisieren konnte. Das Bollinger Band wird dadurch langsam in die Bewegungsrichtung ausgeweitet und die Slow Stochastic kann ihre überkaufte Situation langsam abbauen.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 57%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursanstieg von 3% zu rechnen.

Am Dienstag hat der DAX in der ersten Handelsstunde einen schnellen Aufwärtsimpuls genutzt, um die Barriere bei 11.009 Punkten (Widerstand 1) zu testen. Knapp unterhalb von der Kursmarke begannen allerdings bereits die Gewinnmitnahmen, wodurch der charttechnische Breakout über das lokale Minimum vom 20. November 2018 misslang. Doch das Vertrauen der Anleger kehrt zurück, wodurch bereits heute ein weiterer Ausbruchsversuch gestartet werden sollte. Bei einem nachhaltigen Überschreiten der charttechnischen Hürde könnte auf Sicht von wenigen Wochen das Bewegungshoch vom 03. Dezember 2018 anvisiert werden. Dieses befindet sich bei 11.570 Punkten (Widerstand 2) und wurde an einem Tag mit einem Tag mit einem Gap Up in Höhe von 295 Punkten gebildet. Das kraftvolle Gap Up war eine Reaktion auf die Annäherung der USA und China im Handelskonflikt auf dem G20-Gipfel. Die Kursmarke von 11.570 Punkten gewinnt zunehmende Relevanz, weil sie derzeit nur noch wenige Punkte unterhalb von der mittelfristigen Trendlinie notiert. Wenn die Kursentwicklung den DAX dauerhaft über diese Widerstandszone führen sollte, ist von einer bullischen Trendwende auszugehen. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO LONG 9.550 2019/03: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDL7CP)* mit einem Basispreis von 9.550 Punkten und Fälligkeitsdatum am 05.04.2019. Der Hebel liegt am 16.01.2019 um 07:15 Uhr bei 7,91. Das Long-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX auf Tagesschlusskursbasis unter 10.586 Punkte fällt. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

» Gegenszenario: Bären gedulden sich auf Fortsetzung des Abwärtstrends

Die Abwärtstrendstruktur wurde noch nicht beendet. Sie wird in Form von fallenden Hochs und Tiefs markiert. Diese konnte auch mit dem gestrigen Handelstag noch nicht durchbrochen werden. Stattdessen ist das Verkaufssignal der Slow Stochastic nun ein Stück weiter ausgeprägt worden. Die Seitwärtsbewegung am GD 20 in den vergangenen fünf Börsentagen könnte damit lediglich die Ausgangsbasis für eine neue Abwärtswelle darstellen.

Statistisch ist in den zehn Handelstagen nach der Ausbildung eines „Gap Up“ mit einer Wahrscheinlichkeit von 40%, seit dem 02.01.2000, mit einem Kursrückgang von 3% zu rechnen.

Sobald der DAX einen neuen Abwärtsschub in Richtung des GD 20 startet und diesen auf Tagesschlusskursbasis unterschreitet, dürfte eine Verkaufswelle ausgelöst werden. Diese sollte das Börsenbarometer bis zum Verlaufstief vom 10. Dezember bei 10.586 Punkten (Unterstützung 1) befördern. Dort angelangt sollte die Kursentwicklung kurzzeitig stagnieren, bevor der Abgabedruck wieder zunimmt und der Index auf das Jahrestief vom 27. Dezember zusteuert. Es wurde bei 10.278 Punkten (Unterstützung 2) markiert. Bemerkenswert an diesem Kursniveau ist, dass es zuvor im November 2016 getriggert wurde. Der intakte mittelfristige Abwärtstrend hätte den Kurs damit wieder in Richtung eines mehrjährigen Tiefs geführt. Als eine Anlagemöglichkeit in den DAX stehen verschiedene derivative Produkte zur Verfügung. Ein Beispiel ist der TURBO SHORT 12.275 2019/03: BASISWERT DAX der DZ BANK (WKN: DDJ4SR)* mit einem Basispreis von 12.275 Punkten und Fälligkeitsdatum am 05.04.2019. Der Hebel liegt am 16.01.2019 um 07:15 Uhr bei 7,78. Das Short-Szenario ist hinfällig, wenn der DAX den Widerstand bei 11.009 Punkten nachhaltig überschreitet. Bitte beachten Sie die Produktrisiken, welche unten im Dokument beschrieben sind.

*Produktauswahl nach Vorgabe der DZ BANK: Die Turbos haben beide den 05.04.2019 als Fälligkeitsdatum und der Hebel beträgt jeweils rund 8.

Risikohinweise
Wenn der Rückzahlungsbetrag der zuvor genannten Produkte niedriger ist als der gezahlte Kaufpreis, erleidet ein Anleger einen Verlust. Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals ist möglich (Totalverlustrisiko). Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist
auch möglich, wenn die DZ BANK (Emittent) ihre Verpflichtungen aus dem jeweiligen Produkt aufgrund behördlicher Anordnungen oder einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) nicht mehr erfüllen kann.

Auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-derivate.de werden aufgrund gesetzlicher Bestimmungen der von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge (www.dzbank-derivate.de/dokumentencenter) und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") veröffentlicht. Während des öffentlichen Angebots sind Kopien der vorgenannten Unterlagen in gedruckter Form außerdem auf Verlangen kostenlos bei der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, F/GTDR, Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main, Deutschland, erhältlich.

Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK (www.dzbank-derivate.de; Eingabe der entsprechenden ISIN oder WKN und dann unter "Dokumente") abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Die vollständigen Angaben zu dem DZ BANK Produkt, insbesondere zu den verbindlichen Bedingungen, Risiken sowie Angaben zur DZ BANK können dem maßgeblichen Prospekt entnommen werden.

Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung hier nur beispielhaft und verkürzt dargestellt ist. Der Chart zeigt die Wertentwicklung der Vergangenheit. Zukünftige Ergebnisse können sowohl niedriger als auch höher ausfallen. Quelle: www.dzbank-derivate.de

 

Täglich vor Börsenöffnung geben die technischen Analysten von TraderFox eine Einschätzung zum DAX – sowohl als PDF als auch als Video: dzbank-derivate.de/daxanalyse

Hinweis:

Aussagen zu früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen von Finanzinstrumenten oder Finanzindizes stellen keinen verlässlichen Indikator für künftige Wertentwicklungen dar. Eine Gewähr für den zukünftigen Kurs, Wert oder Ertrag eines in diesem Dokument genannten Finanzinstrumentes oder Finanzindex kann daher nicht übernommen werden.

Die Erfolgswahrscheinlichkeiten für das Signal „Gap Up“ beruhen auf einer historischen Auswertung des Signals auf den LS-DAX im Zeitraum vom 02.01.2000 bis zum 15.01.2019. Dabei wurden die folgenden Voreinstellungen und Filter vorgenommen:

– Änderung: 0,005

– Performance: >3,00%; Perioden: 10

– Abstand vom oberen Bollinger Band: <-1,00%

 

» Glossar

Abwärtstrend
Ein Abwärtstrend ist eine Situation, bei der der Tiefpunkt jeder aufeinanderfolgenden Kursrallye tiefer liegt, als derjenige der vorangegangenen Rallye und jeder Hochpunkt ebenfalls tiefer als der vorangegangene Hochpunkt liegt. Anders formuliert: Ein Abwärtstrend ist ein Muster mit fallenden Gipfeln und Tälern.

Bollinger Bänder
Die Bollinger Bänder sind ein relatives Bezugssystem, das Aufschluss darüber geben soll, ob ein Markt stark überkauft oder überverkauft ist. Das System wurde von John Bollinger in den 1970er Jahren entwickelt. Die Bollinger Bänder werden mit Hilfe eines 20-Tage Gleitenden Durchschnitts (GD) in das Chartbild eines Marktes eingezeichnet. Das untere Bollinger Band wird 2 Standardabweichungen unter dem 20er GD aufgetragen. Das obere Bollinger Band wird entsprechend 2 Standardabweichungen über dem 20er GD eingezeichnet. Wenn man eine Normalverteilung der Preisentwicklung unterstellt, befinden sich etwa 95% aller Marktpreise innerhalb der Bollinger Bänder. Wenn ein Markt stark fällt und sich deutlich unterhalb der Bollinger Bänder befindet, kann man von einer überverkauften Situation sprechen. Wenn ein Markt stark steigt und deutlich oberhalb des oberen Bollinger Bandes notiert, kann man von einer überkauften Situation sprechen.

Divergenz
Eine Situation, in der sich zwei Indikatoren nicht gegenseitig bestätigen. Bei der Oszillator-Analyse ist dies zum Beispiel der Fall, wenn die Kurse steigen, während ein Oszillator bereits anfängt zu fallen. Divergenzen warnen üblicherweise vor einem Trendwechsel. Das Gegenteil von Abweichung ist Bestätigung.

Doji
Ein Doji ist eine Kerze oder ein Kursstab (Bar), bei dem Eröffnung- und Schlusskurs auf dem gleichen Kursniveau liegen. Der Doji signalisiert in erster Linie Unentschlossenheit oder eine Pause in der Kursbewegung. Der Doji entsteht in der Regel in Konsolidierungen oder Seitwärtsbewegungen, aber auch am Ende von Kursbewegungen

Doppeltop
Diese Kursformation weist zwei ausgeprägte Gipfel auf. Die Trendumkehr ist abgeschlossen, wenn das mittlere Tal nach unten durchbrochen wird. Der doppelte Boden ist ein Spiegelbild des Doppeltops.

Fibonacci-Retracement

Leonardo Fibonacci war ein italienischer Mathematiker, der Zusammenhänge zwischen Zahlen festgestellt hat. Jede Fibonacci-Zahl ermittelt sich aus der Summe der beiden vorangegangenen Fibonacci-Zahlen. Den Beginn bildet die 0, womit sich folgende Zahlenreihe ergibt: 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144… Wird nun das Verhältnis sämtlicher Fibonacci-Zahlen zueinander betrachtet, dann ergibt sich ein wiederholendes Muster.

Die Division einer Zahl durch die nachfolgende Zahl ergibt mit steigenden Werten ein Ergebnis nahe 0,618.

Die Division einer Zahl dieser Reihe durch die ihr vorangehende Zahl ergibt einen Wert nahe 1,618.

Die Division einer Zahl der Reihe durch die um zwei Stellen nachfolgende Zahl ergibt einen Wert nahe 0,382.

Die beiden Verhältniszahlen von einer Zahl zur nächst höheren (0,618) und der Zahl zur jeweils niedrigeren (1,618) sind auch als „Goldenes Verhältnis“ oder „Goldene Mitte“ bekannt und finden sich nicht nur in der Mathematik, sondern auch in der Musik, in der Kunst, der Architektur und der Biologie wieder.

Je höher die Zahlen, desto näher liegt das Ergebnis an diesem Verhältnis. Aus den Verhältnissen dieser Zahlen zueinander ergeben sich die Prozentwerte 38%, 50% und 62%. Trader nutzen diese Werte, um Zielmarken einer Kurskorrektur zu bestimmen. Es gibt statistisch keinen Nachweis für den Erfolg dieser Retracements.

Gap
Kurslücken sind Leerräume, die auf einem Balkenchart auf Kursniveaus auftreten, an denen kein Handel stattgefunden hat. Zu einer Aufwärtslücke kommt es, wenn der tiefste Kurs eines Handelstages höher ist, als der höchste Kurs des vorangegangenen Tages. Eine Aufwärtslücke (Gap Up) ist üblicherweise ein Zeichen von Marktstärke, während eine Abwärtslücke (Gap Down) ein Zeichen von Marktschwäche darstellt. Die drei wichtigsten Arten von Kurslücken sind Ausbruchslücke, Fortsetzungslücke und Erschöpfungslücke.

Gap Down
Ein Gap Down ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die abwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.
Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Angebotsüberhang.

Gap Up
Ein Gap Up ist eine Kurslücke, welche zwischen den Preisen auf einem Chart entsteht. Dabei ist die aufwärts gerichtete Bewegung so stark, dass dazwischen kein Handel stattfindet. Der erste Handel findet dann zu einem Kurs statt, welcher eine Lücke zum vorherigen Kurs darstellt.

Die sich öffnenden Lücken sind Ausdruck eines Ungleichgewichts zwischen Angebot und Nachfrage. Es herrscht ein Nachfrageüberhang.

GD 200
GD 200 steht für Gleitender Durchschnitt über die vergangenen 200 Börsentage. Die 200-Tage-Linie gehört zu den einfachsten und bekanntesten Hilfsmitteln der Chartanalyse. Sie wird ermittelt, indem für jeden Tag das arithmetische Mittel der Schlusskurse der vergangenen 200 Handelstage berechnet wird und anschließend die einzelnen Durchschnittskurse miteinander verbunden werden.

Der GD 200 wird als trendfolgender Indikator genutzt. Wird die 200-Tage-Linie eines Titels von oben nach unten gerissen, so sprechen Charttechniker von einem Verkaufssignal. Im umgekehrten Fall fungiert er als Kaufsignal.

Long-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursanstieg.

Oszillator
Indikator, der bestimmt, ob sich ein Markt in einer überkauften oder überverkauften Situation befindet. Der Markt ist überkauft, wenn der Oszillator einen oberen Extremwert erreicht. Der Markt ist überverkauft, wenn der Oszillator einen unteren Extremwert erreicht.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation
Die bekannteste der Umkehrformationen. An einem Markthöhepunkt werden drei ausgeprägte Gipfel gebildet, wobei der mittlere Gipfel (oder Kopf) etwas höher ist, als die beiden anderen Gipfel (Schultern). Wenn die Trendlinie (Nackenlinie), die die beiden dazwischen liegenden Täler verbindet, gebrochen wird, ist die Formation komplett. Eine Bodenformation ist das Spiegelbild der Topformation, sie wird umgekehrte oder inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation genannt.

Shooting Star
Der Shooting Star ist durch einen kleinen Körper am unteren Ende der Kursspanne gekennzeichnet und weist einen langen oberen Schatten auf. Die Einfärbung des Körpers ist nebensächlich. Das Kursmuster gibt einen ersten Warnhinweis, dass die Aufwärtsdynamik an Kraft verliert und dass eine Rallye während des Handels abverkauft wurde. Der Kerzenkörper des idealen Shooting Star befindet sich oberhalb des vorhergehenden Handelstages und hat mit einer Kurslücke eröffnet.

Short-Szenario
Der Marktteilnehmer setzt auf einen Kursrückgang.

Slow Stochastic
Die Stochastik ist ein mathematisches Verfahren zur Berechnung von Wahrscheinlichkeiten bei Zufallsverfahren. Mit dem Indikator der Slow Stochastic wird nach Umkehrpunkten im Markt gesucht. Charttechnische Relevanz erlangt der Indikator bei der
Feststellung von Umkehrpunkten in Zeiten von Seitwärtsbewegungen und sich entwickelnden leichten Trends. Der Indikator sollte in Verbindung mit weiteren Indikatoren oder charttechnischen Mustern verwendet werden.

Der Indikator besteht aus zwei Linien, einer schnelleren grünen Linie, genannt (%K) und einer langsameren roten Linie (%D). Signale entstehen, wenn die beiden Linien einen Schnittpunkt aufweisen und/oder durch das Niveau auf der Skala. Die beiden Linien können Werte zwischen 0-100 annehmen. Theoriegemäß weisen Werte über 70-80 darauf hin, dass sich der Markt derzeit in einem überkauften Zustand befindet. Werte unterhalb von 20-30 weisen hingegen auf einen überverkauften Zustand hin.

Ein Kaufsignal entsteht, wenn die Linie %K die Linie %D von unten nach oben schneidet. Ein Verkaufssignal wird generiert, wenn die Linie %K die Linie %D von oben nach unten schneidet.

Wenn die %K-Linie die %D-Linie im Bereich von 20-30 oder niedriger von unten nach oben durchbricht, dann kommt es zum Kaufsignal. Analog dazu das Verkaufssignal. Wenn die %K-Linie im Bereich von 70-80 oder höher notiert und die %D Linie nach unten durchbricht, wird ein Verkaufssignal generiert.

Überkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen oberen Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gestiegen und anfällig für einen Kurseinbruch ist.

Überverkauft
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit einem Oszillator verwendet wird. Erreicht ein Oszillator einen unteren Extremwert, so geht man davon aus, dass der Markt zu stark gefallen und reif für eine Erholung ist.

Unterstützung
Ein Kurs oder Kursbereich unterhalb des aktuellen Kurses, wo die Kaufkraft groß genug ist, um einen Kursrückgang aufzuhalten. Ein früheres Reaktionstief bildet üblicherweise eine Unterstützungslinie

Widerstand
Das Gegenteil von Unterstützung. Widerstand entsteht auf dem Niveau eines früheren Kurshochs, wirkt als Barriere oberhalb des Marktkurses und kann einen Kursanstieg stoppen. (Siehe Unterstützung.)

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Ein gänzlicher Verlust des eingesetzten Kapitals (Totalverlust) ist möglich. Sie sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der DZ BANK ausgesetzt (Emittentenrisiko).

Die Informationen richten sich ausschließlich an Personen, die ihren Wohn-/Geschäftssitz in Deutschland haben.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr DZ BANK Sales Team

Kontakt
DZ BANK AG
+49(0)69-7447-7035
wertpapiere@dzbank.de
www.dzbank-derivate.de

Rechtliche Hinweise:
Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und dient ausschließlich Informationszwecken. Dieses Dokument ist durch die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank („DZ BANK“) erstellt und zur Verteilung in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt. Dieses Dokument richtet sich nicht an Personen mit Wohn- und/oder Gesellschaftssitz und/oder Niederlassungen im Ausland, vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Großbritannien oder Japan. Dieses Dokument darf im Ausland nur in Einklang mit den dort geltenden Rechtsvorschriften verteilt werden und Personen, die in den Besitz dieser Informationen und Materialien gelangen, haben sich über die dort geltenden Rechtsvorschriften zu informieren und diese zu befolgen. Dieses Dokument stellt weder ein öffentliches Angebot noch eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes zum Erwerb von Wertpapieren oder Finanzinstrumenten dar. Die DZ BANK ist insbesondere nicht als Anlageberater oder aufgrund einer Vermögensbetreuungspflicht tätig. Dieses Dokument ist keine Finanzanalyse. Dieses Dokument stellt eine unabhängige Bewertung der entsprechenden Emittentin bzw. Wertpapiere durch TraderFox im Auftrag der DZ BANK dar. Alle hierin enthaltenen Bewertungen, Stellungnahmen oder Erklärungen sind diejenigen des Verfassers und stimmen nicht notwendigerweise mit denen der Emittentin oder dritter Parteien überein. Die DZ BANK hat die Informationen, auf die sich das Dokument stützt, aus als zuverlässig erachteten Quellen übernommen, ohne jedoch alle diese Informationen selbst zu verifizieren. Dementsprechend gibt die DZ BANK keine Gewährleistungen oder Zusicherungen hinsichtlich der Genauigkeit, Vollständigkeit oder Richtigkeit der hierin enthaltenen Informationen oder Meinungen ab. Die DZ BANK übernimmt keine Haftung für unmittelbare oder mittelbare Schäden, die durch die Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments verursacht und/oder mit der Verteilung und/oder Verwendung dieses Dokuments im Zusammenhang stehen. Eine Investitionsentscheidung bezüglich irgendwelcher Wertpapiere oder sonstiger Finanzinstrumente sollte auf der Grundlage eines Beratungsgesprächs sowie Prospekts oder Informationsmemorandums erfolgen und auf keinen Fall auf der Grundlage dieses Dokuments. Die Bewertungen können je nach den speziellen Anlagezielen, dem Anlagehorizont oder der individuellen Vermögenslage für einzelne Anleger nicht oder nur bedingt geeignet sein. Die Informationen und Meinungen entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Erstellung des Dokuments. Sie können aufgrund künftiger Entwicklungen überholt sein, ohne dass das Dokument geändert wurde.

Impressum

Herausgeber:
DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main,
Platz der Republik, 60265 Frankfurt am Main
Telefon: +49 69 7447 - 01
Telefax: + 49 69 7447 - 1685
Homepage: www.dzbank.de
E-Mail: mail@dzbank.de
Vertreten durch den Vorstand: Uwe Fröhlich (Co-Vorstandsvorsitzender), Dr. Cornelius Riese (Co-Vorstandsvorsitzender), Uwe Berghaus, Dr. Christian Brauckmann, Ulrike Brouzi, Wolfgang Köhler, Michael Speth, Thomas Ullrich
Aufsichtsratsvorsitzender: Henning Deneke-Jöhrens
Sitz der Gesellschaft: Eingetragen als Aktiengesellschaft in Frankfurt am Main,
Amtsgericht Frankfurt am Main, Handelsregister HRB 45651
Aufsicht: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt
am Main wird durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
und die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigt.
Umsatzsteuer Ident. Nr.: DE114103491
Sicherungseinrichtungen: Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-
Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung
GmbH und der zusätzlich freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverband
der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen:
www.bvr-institutssicherung.de
www.bvr.de/SE
Verantwortlich für den Inhalt: Maximilian Wirsching, DZ BANK AG, Frankfurt
© DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, 2019
Nachdruck, Vervielfältigung und sonstige Nutzung nur mit vorheriger Genehmigung
der DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main


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