Investieren in Zeiten hoher Inflation: Partizipieren Sie an Unternehmen, die sich im Umfeld steigender Preise besser behaupten können - Mehr erfahren!-w-
17.05.2022 14:12

Musk feilscht bei Twitter-Kauf und will mehr über Falschkonten wissen

Folgen
Werbung

San Francisco (Reuters) - Elon Musk erhöht im Streit mit dem Twitter-Management um die Zahl der Falschkonten den Druck und macht davon die 44 Milliarden Dollar schwere Übernahme abhängig.

Zudem deutet Musk am Dienstag Neuverhandlungen an: Seine Offerte basiere darauf, dass Twitters Börseninformationen korrekt seien, sagte Musk. Twitters Chef müsse den Nachweis erbringen, dass weniger als fünf Prozent der Nutzerkonten gefälscht seien: "Dieser Deal geht nicht voran, bis er es tut." Twitter gab bekannt, an der Akquisition zum vereinbarten Preis und Konditionen festzuhalten.

Die Twitter-Aktie grenzte daraufhin ihre vorbörslichen Verluste wieder auf ein Minus von drei Prozent auf 36,31 Dollar ein und lag damit deutlich unter dem von Musk vorher genannten Kaufpreis von 54,20 Dollar. Allein dadurch wird es unwahrscheinlicher, dass Musk diesen Preis weiterhin bereit ist zu zahlen. Auf einer Konferenz in Miami sagte er am Montag mit Blick auf die Konten, hinter denen keine realen Menschen stehen: "Man kann nicht den gleichen Preis für etwas zahlen, das viel schlechter ist als behauptet." Erst am Freitag hat der Milliardär die Akquisition auf Eis gelegt und dies mit fehlenden Informationen zur Zahl der Spam- und Falschkonten begründet. Dem Kurznachrichtendienst zufolge liegt die Zahl unter fünf Prozent, während Musk von mindestens einem Fünftel der Nutzer ausgeht.

Als Musk auf der All-In-Konferenz in Miami gefragt wurde, ob der Deal zu einem anderen Preis durchgehen würde, sagte er: "Das ist nicht ausgeschlossen." Zugleich erklärte der 50-Jährige, je mehr Fragen er bei Twitter stelle, setze größer würden seine Bedenken. Wie sei es möglich, dass Werbetreibende überhaupt wüssten, was sie für genau für ihr Geld bekämen. "Das ist fundamental für die finanzielle Gesundheit von Twitter."

Der US-Konzern hat seine Angaben zu den Spam- und Falschkonten seit 2013 nicht geändert. Twitter-Chef Parag Agrawal twitterte nun, die Zahl "liege weit unter fünf Prozent" der 229 Millionen Nutzer. Beweisen könne er das nicht, weil dafür öffentliche wie auch private Informationen benötigt würden. Musk reagierte auf den Tweet mit einem obszönen Emoji. Im Moment müssen Twitter-Nutzer bei der Anmeldung nicht ihre wirklichen Identitäten offenlegen. Musk will nun Stichproben vornehmen, um Klarheit zu gewinnen.

Twitter hatte Ende April der Übernahme durch Musk und damit seinem "besten und letzten Angebot" zugestimmt. Musk will das 16 Jahre alte Unternehmen von der Börse nehmen. Insidern zufolge hat dieser bei den Finanzierungsgesprächen mit Banken bereits erklärt, er wolle neue Wege finden, um mit Tweets Geld zu verdienen und die Managergehälter zu kürzen. Zugleich erklärte Musk, er wolle Twitter zu einem Hort der Meinungsfreiheit machen und auch den verbannten früheren US-Präsidenten Donald Trump wieder auf die Plattform lassen. Sollte Musk bei der Twitter-Übernahme letztlich doch eine Kehrtwende vollziehen, muss er eine Strafgebühr in Höhe von einer Milliarde Dollar zahlen. Der US-Amerikaner kommt laut Forbes auf ein Vermögen von 265 Milliarden Dollar und gilt damit als reichster Mann der Welt.

(Bericht von Katie Paul, Krystal Hu, Hyunjoo Jin und Nadine Schimroszik. Redigiert von Olaf Brenner. Bei Rückfragen wenden Sie sich an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)

Ausgewählte Hebelprodukte auf Tesla
Mit Knock-outs können spekulative Anleger überproportional an Kursbewegungen partizipieren. Wählen Sie einfach den gewünschten Hebel und wir zeigen Ihnen passende Open-End Produkte auf Tesla
Long
Short
Hebel wählen:
5x
10x
Name
Hebel
KO
Emittent

Nachrichten zu Tesla

  • Relevant
    1
  • Alle
    1
  • vom Unternehmen
  • Peer Group
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Analysen zu Tesla

  • Alle
  • Buy
  • Hold
  • Sell
  • ?
24.06.2022Tesla OutperformCredit Suisse Group
13.06.2022Tesla OutperformRBC Capital Markets
10.06.2022Tesla UnderweightBarclays Capital
09.06.2022Tesla BuyUBS AG
03.06.2022Tesla OverweightMorgan Stanley
24.06.2022Tesla OutperformCredit Suisse Group
13.06.2022Tesla OutperformRBC Capital Markets
09.06.2022Tesla BuyUBS AG
03.06.2022Tesla OverweightMorgan Stanley
02.06.2022Tesla BuyGoldman Sachs Group Inc.
26.05.2022Tesla NeutralUBS AG
10.05.2022Tesla HoldJoh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
21.04.2022Tesla Sector PerformRBC Capital Markets
19.04.2022Tesla NeutralUBS AG
04.04.2022Tesla NeutralUBS AG
10.06.2022Tesla UnderweightBarclays Capital
02.06.2022Tesla UnderperformBernstein Research
21.04.2022Tesla UnderperformBernstein Research
21.04.2022Tesla UnderweightBarclays Capital
21.04.2022Tesla UnderweightJP Morgan Chase & Co.

Um die Übersicht zu verbessern, haben Sie die Möglichkeit, die Analysen für Tesla nach folgenden Kriterien zu filtern.

Alle: Alle Empfehlungen

Buy: Kaufempfehlungen wie z.B. "kaufen" oder "buy"

Hold: Halten-Empfehlungen wie z.B. "halten" oder "neutral"

Sell: Verkaufsempfehlungn wie z.B. "verkaufen" oder "reduce"
mehr Analysen
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: Wall Street letztendlich leichter -- DAX schließt unter 13.200 Punkten -- Neue Daten zu Omikron-Impfstoffen von BioNTech & Co. -- Nordex, Coinbase, Singulus, Bayer im Fokus

McDonald's mit neuem Finanzvorstand. Normalisierung des Flugbetriebs erst 2023 erwartet - Lufthansa reaktiviert den A380. Sparkassenverband tritt bei Bitcoin-Handel auf die Bremse. EssilorLuxottica-Chairman Leonardo Del Vecchio verstorben. Prosus will Bewertungsabschlag durch unbefristeten Aktienrückkauf mindern. Intesa Sanpaolo kauft ab 4. Juli eigene Aktien zurück.

Umfrage

Goldpreis im Fokus der Anleger: Sind Sie in Gold investiert?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln