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27.07.2018 10:18
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Eni folgt mit mehr Gewinn dem Branchentrend - Chemiegeschäft läuft schlechter

ROM (dpa-AFX) - Die steigenden Ölpreise haben auch dem italienischen Energiekonzern Eni im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg beschert. Der bereinigte Nettogewinn kletterte um 66 Prozent auf 767 Millionen Euro, wie Eni am Freitag in Rom mitteilte. Allerdings lief das Chemie- und Raffiniergeschäft schlechter, weshalb der Konzern unter den Erwartungen der Analysten abschnitt. An der Börse in Mailand gab die Aktie im frühen Handel daraufhin um rund ein Prozent nach.

Nach einer der größten Krisen in der Branche lassen die gestiegenen Preise die Gewinne der Ölkonzerne wieder sprudeln. Auch die Konkurrenten TOTAL aus Frankreich, die spanische Repsol und die britische Royal Dutch Shell (Shell (Royal Dutch Shell) (A)) hatten über kräftig gestiegene Gewinne berichtet.

Allerdings läuft der Trend im Raffinier- und Petrochemiegeschäft dem Anstieg der Ölpreise zuwider. Die kontrazyklische Entwicklung zum Brent-Preis bedeute einen niedrigeren Beitrag der Raffinerie- und Chemiegeschäfte zum Konzernergebnis, räumte auch Eni-Chef Claudio Descalzi bei der Vorlage der Zahlen ein. Höhere Rohölpreise als Rohstoffkosten sind von Raffinerien oft nicht eins zu eins in höhere Preise bei Benzin, Heizöl oder Diesel umzusetzen.

Der Erfolg der Italiener ist aber nicht allein dem Ölpreis geschuldet: Eni hat ein gutes Händchen bei der Suche und Ausbeutung seiner Öl- und Gasfelder bewiesen und erntet derzeit hier die Früchte. Zuletzt liefen etwa die Arbeiten im gigantischen Gasfeld Zohr im Mittelmeer vor der ägyptischen Küste an. Einen zehnprozentigen Anteil hat der Konzern indes erst kürzlich verkauft und damit seine Verschuldung auf unter 10 Milliarden Euro gedrückt - dies war der niedrigste Wert binnen elf Jahren. Erst im Mai hatten die Italiener auch ihr Produktionsziel für 2018 um 4 Prozent angehoben./tav/men/jha/

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12.07.2019Eni OutperformCredit Suisse Group
10.07.2019Eni buyHSBC
09.07.2019Eni buyGoldman Sachs Group Inc.
23.05.2019Eni buyHSBC
26.04.2019Eni buyUBS AG
12.07.2019Eni OutperformCredit Suisse Group
10.07.2019Eni buyHSBC
09.07.2019Eni buyGoldman Sachs Group Inc.
23.05.2019Eni buyHSBC
26.04.2019Eni buyUBS AG
24.04.2019Eni Sector PerformRBC Capital Markets
24.04.2019Eni HoldDeutsche Bank AG
24.04.2019Eni Sector PerformRBC Capital Markets
18.03.2019Eni Sector PerformRBC Capital Markets
19.02.2019Eni Sector PerformRBC Capital Markets
15.02.2019Eni UnderweightBarclays Capital
10.01.2019Eni UnderweightBarclays Capital
09.01.2019Eni UnderweightMorgan Stanley
29.11.2018Eni UnderweightJP Morgan Chase & Co.
26.10.2018Eni UnderweightJP Morgan Chase & Co.

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