Bankenaktien unter Druck: BNP, Société Générale und Crédit Agricole geben nach

Im Bankensektor hat am Donnerstag ein ganzer Schwung an Quartalszahlen teilweise für Enttäuschungen gesorgt.
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Die Aktien der Mehrheit der Institute, die Zahlen vorgelegt hatten, lagen im frühen Handel deutlich im Minus. So sanken BNP Paribas zuletzt um 4,52 Prozent auf 86,42 Euro. Noch stärker nach unten ging es mit Société Générale) und Crédit Agricole, die um zeitweise 5,87 Prozent auf 66,82 Euro beziehungsweise 6,50 Prozent auf 16,10 Euro fielen. Ausnahmen waren BBVA und ING mit Gewinnen von jeweils rund anderthalb Prozent. Damit setzte sich die Konsolidierung im Bankensektor insgesamt fort, nachdem die Werte im Vorjahr teilweise massiv zugelegt hatten.
Dabei genügten bereits kleine Abweichungen von den Erwartungen für vergleichsweise große Verluste. So sprachen die Analysten von Jefferies bei BNP von lediglich durchwachsenen Zahlen im Geschäftskundenbereich. Bei Credit Agricole bemängelte die kanadische RBC teilweise unter den Erwartungen liegende Kennziffern, während Barclays Societe Generale durchwachsene Zahlen attestierte.
Besser sah es bei ING aus. Hier lobten die Analysten von Jefferies den Nettogewinn im ersten Quartal. Der Aktienrückkauf habe unterdessen den Erwartungen entsprochen. Bei BBVA merkten die Experten von JPMorgan an, dass die Zahlen besser als erwartet ausgefallen seien, wobei die Hürde allerdings niedrig gewesen sei.
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AMSTERDAM/MADRID/PARIS (dpa-AFX)
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