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14.11.2018 10:13
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Eon will Innogys Großbritanniengeschäft verkaufen

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BERLIN (Dow Jones)--Nach der Eingliederung großer Teile der Innogy will sich der Stromkonzern Eon vom Großbritanniengeschäft seines bisherigen Konkurrenten trennen. Das gab Eon-Finanzvorstand Marc Spieker bekannt. Innogys defizitäre britische Tochter NPower soll mit dem Kundengeschäft des schottischen Versorgers SSE zusammengelegt und an die Börse gebracht werden. Durch den Zusammenschluss mit Vertrieb und Netzen der Innogy erbt Eon den Anteil am Gemeinschaftsunternehmen NPower/SSE.

"Wir haben kein strategisches Interesse an dieser Finanzbeteiligung", sagte Spieker in einer Telefonkonferenz mit Journalisten nach der Vorlage starker Neunmonatszahlen. Er geht wie Innogy davon aus, dass die Fusion im Vereinigten Königreich trotz jüngster Turbulenzen über die Bühne geht. NPower hat zuletzt eine knappe halbe Million Kunden eingebüßt. Wegen des verschlechterten Marktumfeldes prüfen derzeit Innogy und SSE, ob "zusätzliche Finanzierungsbeiträge durch jede Partei" erforderlich sind.

Innogy-Finanzvorstand Bernhard Günther hatte am Dienstag ein Scheitern des Zusammengehens mit den Schotten zwar nicht ausgeschlossen, sich dennoch zuversichtlich gezeigt, dass die Transaktion gelingt. Auch Eon verkauft in Großbritannien Strom und Gas, das als einer der härtesten Märkte der Welt gilt. Die Regierung hat die Lage mit einem Preisdeckel noch einmal zusätzlich verschärft, der ab Januar nächsten Jahres greift. Die Verbraucher sollen so pro Jahr 1 Milliarde Pfund sparen. Spieker bekannte sich dennoch zum Geschäft auf der Insel. "Wir hatten uns die Karten gelegt und klar kommuniziert, dass wir am Markt in Großbritannien festhalten", sagte er. Der CFO rechnet trotz des noch einmal verschärften Wettbewerbs damit, dass die Tochterfirma Geld verdient.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/chg/cbr

(END) Dow Jones Newswires

November 14, 2018 04:14 ET (09:14 GMT)

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