Deutsche Euroshop-Aktie schwächelt: Gewinn gesunken, Prognose bestätigt

Der Einzelhandelsimmobilien-Spezialist Deutsche Euroshop ist mit weniger Gewinn ins Jahr gestartet.
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In den ersten drei Monaten des Jahres ging dieser unter dem Strich um 10,7 Prozent auf 28,4 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Dienstagabend in Hamburg mitteilte. Grund waren höhere Zinsaufwendungen. Der Umsatz legte hingegen im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 67,6 Millionen Euro zu. Vor Steuern und Zinsen verdiente das Unternehmen 53,5 Millionen Euro und damit 0,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Kurs der Aktie bewegte sich kaum.
"Unsere operativen Kennzahlen entwickelten sich im ersten Quartal planmäßig, auch wenn das wirtschaftliche Umfeld weiterhin von verhaltener Konsumstimmung und geopolitischen Unsicherheiten geprägt war", sagte Firmenchef Hans-Peter Kneip laut Mitteilung. Er bestätigte die Prognosen für das Gesamtjahr. Der Hauptversammlung werde eine Dividende von einem Euro je Aktie vorgeschlagen.
Im laufenden Jahr dürfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) bei 211 bis 219 Millionen Euro liegen, bekräftigte Euroshop. Der operative Gewinn (Funds from Operations, FFO) dürfte 134 bis 142 Millionen Euro betragen. Der Jahresumsatz wird weiterhin bei 269 bis 277 Millionen Euro erwartet. Zum Portfolio von Deutsche Euroshop zählen unter anderem das Main-Taunus-Zentrum nahe Frankfurt am Main und die Altmarkt-Galerie in Dresden.
Zeitweise zeigt sich das Papier auf XETRA am Mittwoch mit einem Minus von 0,71 Prozent bei 19,50 Euro.
HAMBURG (dpa-AFX)
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