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18.06.2019 07:07
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Ermittler sehen rechtsextremen Hintergrund bei Lübcke-Mord

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Karlsruhe/Meseberg (Reuters) - Im Fall des getöteten Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke geht die Bundesanwaltschaft von einem Täter aus dem rechtsextremistischen Milieu aus.

Die Karlsruher Behörde übernahm daher die Ermittlungen, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Sowohl Kanzlerin Angela Merkel (CDU) als auch Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) begrüßten, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen an sich gezogen habe. Es müssten schnellstmöglich alle Hintergründe der Tat aufgeklärt werden, forderte Merkel am Montag in Meseberg. Sie sprach von "bedrückenden Nachrichten". Der SPD-Politiker Scholz betonte: "Es ist für uns als Demokraten ganz, ganz wichtig, dass wir sehr genau hinschauen, dass wir auch zusammenstehen."

Grund für die Übernahme der Ermittlungen nach nunmehr zwei Wochen seien Hinweise, dass es sich mutmaßlich um einen rechtsextremistisch motivierten Mord handele, hieß es bei der Karlsruher Behörde. Die Bundesanwaltschaft gehe von einem politischen Attentat aus.

Lübcke war in der Nacht zum 2. Juni auf der Terrasse seines Hauses in Wolfhagen-Istha erschossen worden. Dringend tatverdächtig sei ein einschlägig vorbestrafter 45 Jahre alter Mann namens Stephan E., sagte der Sprecher. Die DNA des Verdächtigen sei am Tatort sichergestellt worden. Hinweise auf Komplizen oder eine rechtsterroristische Organisation gibt es nach Angaben des Sprechers bisher nicht. Es werde aber weiter ermittelt. Der 45-Jährige war am frühen Samstagmorgen von Spezialkräften festgenommen worden. Seit Sonntag sitzt er unter dringendem Mordverdacht in Untersuchungshaft.

Medienberichten zufolge war der Verdächtige an Angriffen von Rechtsradikalen auf eine Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 1. Mai 2009 in Dortmund beteiligt. Er sei damals wegen Landfriedensbruchs zu sieben Monaten Haft verurteilt worden, die zur Bewährung ausgesetzt worden seien.

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