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23.08.2021 08:42

Erster Corona-Lockdown in Deutschland löste keinen Babyboom aus

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Berlin (Reuters) - Der erste Lockdown während der Corona-Krise hat die Familienplanung der Deutsche kaum beeinflusst.

Von Januar bis Mai 2021 kamen rund 315.000 Kinder zur Welt und damit 1,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. Ein deutlicher Anstieg der Geburtenzahl war demnach nur im vergangenen März zu beobachten, als sechs Prozent oder rund 3700 mehr Babys geboren wurden als im Vorjahresmonat. "In den übrigen von der einsetzenden Corona-Pandemie geprägten Monaten war die Entwicklung unauffällig", so das Statistikamt.

Die Geburten der ersten fünf Monate des laufenden Jahres gehen auf Schwangerschaften zurück, die während des ersten Lockdowns von Ende März bis Anfang Mai sowie in den Sommermonaten 2020 begonnen haben, in denen die pandemiebedingten Kontaktbeschränkungen dann wieder weitgehend aufgehoben waren. "Die Corona-Maßnahmen und deren Lockerung in der ersten Jahreshälfte 2020 haben sich offenbar nicht unmittelbar auf die Familienplanung ausgewirkt", sagte die Demografie-Expertin im Statistischen Bundesamt, Olga Pötzsch. "Während des ersten Lockdowns und auch in den Sommermonaten wurden weder deutlich mehr noch deutlich weniger Kinder gezeugt als im Jahr 2019." Insgesamt sei bislang keine auffallende Veränderung der Geburtenzahlen festzustellen. Einziger Ausreißer nach oben sei der März. "Diese Geburten gehen überwiegend auf Schwangerschaften zurück, die mit dem Abflachen der ersten Corona-Welle und mit den Lockerungen der Kontaktbeschränkungen ab Anfang Mai 2020 begonnen haben", sagte Pötzsch.

Auch wesentliche Merkmale der Elternschaft haben sich in den ersten fünf Monaten 2021 nur geringfügig verändert. So waren 32 Prozent der Eltern nicht verheiratet, im gleichen Zeitraum des Jahres 2020 waren es 33 Prozent. Von allen Geborenen waren 46 Prozent die ersten, 36 Prozent die zweiten und 18 Prozent die dritten oder weiteren Kinder im Leben der Mutter. Dies entspreche der Zusammensetzung der Geburten im Vorjahreszeitraum. Allerdings war der Anteil der Geburten durch Mütter mit deutscher Staatsangehörigkeit mit 77 Prozent etwas höher als im Vergleichszeitraum mit 75 Prozent.

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