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12.07.2018 15:12
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EU-Finanzminister nehmen US-Zollpolitik bei G20-Treffen ins Visier

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Brüssel (Reuters) - Die Finanzminister der Europäischen Union wollen die US-Zollpolitik beim nächsten G20-Treffen auf die Tagesordnung setzen.

Demnach kritisieren sie einseitige Handelsmaßnahmen der USA und drohen mit einer entschlossenen Reaktion, wie aus einem Entwurf für die Abschlusserklärung für das Ministertreffen am Freitag in Brüssel hervorgeht, den Reuters am Donnerstag einsehen konnte. Das Papier soll das Verhandlungsmandat für das Finanzministertreffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer vom 19. bis 22. Juli in Buenos Aires festlegen. Die EU bedauere die jüngsten Entscheidungen der USA für Einfuhrzölle, die ihr "keine andere Wahl lassen, als in angemessener, verhältnismäßiger und vernünftiger Weise unter voller Einhaltung der WTO-Regeln zu reagieren", heißt es in dem Entwurf. Er werde von den 28 EU-Staaten bereits weitgehend unterstützt, sagte ein Diplomat.

Die EU-Minister wollen demnach auch im Rahmen der G20 auf mehr globale Maßnahmen zur Steuertransparenz und zur Bekämpfung von Geldwäsche sowie auf eine internationale Steuerreform für Digitalkonzerne bis 2020 drängen. Die EU unterstütze zudem eine internationale Zusammenarbeit zur Modernisierung der Welthandelsorganisation (WTO), die im Rahmen des Handelstreits scharf von US-Präsident Donald Trump kritisiert wird.

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