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30.06.2020 10:59

Eurozone-Inflation steigt im Juni auf 0,3 Prozent

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Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Inflation im Euroraum ist im Juni leicht gestiegen, liegt aber insgesamt immer noch auf einem äußerst niedrigen Niveau. Im Juni waren viele Eindämmungsmaßnahmen gegen die Pandemie schrittweise aufgehoben worden. Die jährliche Inflationsrate stieg von 0,1 im Mai auf 0,3 Prozent im Juni, wie die Statistikbehörde Eurostat in einer ersten Meldung mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten eine stabile Rate erwartet.

Die Europäische Zentralbank (EZB) peilt mittelfristig eine Inflationsrate von knapp 2 Prozent an. Mit dem Einbruch der Wirtschaft in vielen Ländern während der Pandemie sank auch die Nachfrage nach Rohöl und die Preise fielen drastisch. Die gesamten Energiepreise lagen um 9,4 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat.

Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise ausspart, gab im Juni leicht nach. Die Kernrate gilt unter Ökonomen als Richtgröße für den Inflationstrend. Diese ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak berechnete Kernrate sank von 0,9 auf 0,8 Prozent. Ökonomen hatten mit diesem Rückgang gerechnet.

Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise in der Gesamtrate um 0,3 Prozent, in der Kernrate betrug die Steigerung ebenfalls 0,3 Prozent. Volkswirte hatten Raten von 0,2 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent prognostiziert.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 30, 2020 05:00 ET (09:00 GMT)

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