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21.02.2019 12:42
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Ex-Landesbank HCOB beteiligt Gläubiger an Kosten und macht Gewinn

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Berlin (Reuters) - Die Hamburg Commercial Bank (HCOB) beteiligt Gläubiger an den Kosten für den Konzernumbau und hat deshalb 2018 einen Gewinn gemacht.

Das Vorsteuerergebnis liege bei 97 (2017: minus 453) Millionen Euro, erklärte die ehemalige HSH Nordbank am Donnerstag. Man habe alle Ziele für 2018 erreicht, sagte HCOB-Chef Stefan Ermisch. "Die erste Privatisierung einer Landesbank ist erfolgreich abgeschlossen und wir haben bereits die Weichen für unseren mehrjährigen Transformationsprozess gestellt." Ursprünglich hatte die Bank 100 Millionen Euro Verlust erwartet. Kurz nach der Privatisierung kündigte sie aber Hybridinstrumente und stellte durch Bewertungseffekte einen Gewinn nach dem Bilanzstandard IFRS in Aussicht. Nun hieß es, das Ergebnis sei "deutlich von Sondereffekten beeinflusst".

Das Restrukturierungsprogramm verläuft nach Angaben der Bank planmäßig und sorgte für Einmalbelastungen von 366 Millionen Euro. Unter den neuen Eigentümern - Finanzinvestoren um Cerberus und JC Flowers - soll das Institut deutlich schlanker und rentabler werden. So soll die Zahl der Vollzeitbeschäftigten Insidern zufolge von rund 1700 in den nächsten Jahren auf rund 930 sinken. Die Verwaltungskosten fielen 2018 bereits um 16 Prozent auf 402 Millionen Euro. Die harte Kernkapitalquote stieg auf 18,4 (VJ: 15,6) Prozent.

Im Streit um die Bewertung von Anleihen fordert eine Gruppe von Gläubigern von der HCOB eine Milliarde Euro und hat bereits Klage eingereicht. Samt indirekt begebenen Anleihen beläuft sich die Forderung den Investoren zufolge auf 1,4 Milliarden Euro. Die Gläubiger der Hybridinstrumente werfen den neuen HCOB-Eigentümern vor, sich auf ihre Kosten zu bereichern. Die ehemalige Landesbank habe den Wert der Papiere unzulässig heruntergeschrieben. Bei Hybridkapital handelt es sich um eine Mischform aus Eigen- und Fremdkapital. Deshalb haften Gläubiger hier oft für Verluste mit.

Hamburg und Schleswig-Holstein mussten die HSH Nordbank in der Schiffs- und Finanzkrise mit Milliardenhilfen vor dem Aus retten. Auf Druck der EU verkauften die Länder die Bank für rund eine Milliarden Euro an Cerberus, Flowers und andere Investoren.

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